Miss Cärri - Miss Carry - La belle Kärri

"Miss Cärri" wurde in Skandinavien, vermutlich in Finnland, geboren. Es gibt Karten auf denen sie als "La belle Kärri" und "Miss Carry" bezeichnet wird. Angeblich wurde sie als junges Mädchen von Indianern in den USA entführt und gegen ihren Willen tätowiert. Nach ihrer Befreiung hätte eine Japanerin ihre Tätowierungen dann vervollständigt.

Wahrscheinlich trat sie im Februar 1904 als "La belle Kärri" im Siegburger Hof, in Siegburg/Nordrhein-Westfalen auf. Der Saal fasste fast 1000 Personen. Sie soll auch als "Miss Carri" im "Homes-Fey-Theater" in London/England aufgetreten sein. Laut dem Hamburger Fremdenblatt vom 29. Februar 1907 hatte "Miss Cärri" auf einem ihrer Ellenbogen den "deutschen Michel" (eine in der frühen Neuzeit entstandene nationale Personifikation der Deutschen) tätowiert, den sie durch strecken lachen und durch beugen weinen lassen konnte. Wann und wo "Miss Cärri" starb, ist nicht bekannt.

Miss Cärri

Miss Carry

La belle Kärri | 29.02.1904

 

Ricordo di Miss Carry ovvero
il Mosaico Vivente

Miss Carry

Miss Cärri

Gruss von Miss Carri
die schönste tätowierte Dame,
die jemals existiert.

Literatur- und Quellenverzeichnis

Andreas-Andrew Bornemann / Postkarten / Text

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Die Tätowierung in den deutschen Hafenstädten. Ein Versuch zur Erfassung ihrer Formen und ihres Bildgutes | Adolf Spamer | Verlag: G. Winters Buchhandlung, Fr. Quelle Nachf. | 1934
Körperbemalen, Brandmarken, Tätowieren | Walther Schönfeld | Alfred Hüthig Verlag | 1960
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