Wladimir Gaidarow (1893-1976)
Wladimir Gaidarow (Vladimir Gajdarov) wurde am 25. Juli 1893 in Poltava/Ukraine geboren. Der russische Schauspieler Wladimir Gaidarow begann seine Filmkarriere 1917 in Russland, mit dem Film Yeyo zhertva (1917) und Otyets Sergei - Vater Sergius (1917) an der Seite von Ivan Mosjoukin (1889-1939). In den folgenden Jahren spielte Wladimir Gaidarow verschiedenen Ländern, wobei nebst Frankreich besonders der deutsche Film ihm Rollen anbot. Als bleichgesichtiger Betörer agierte er in Filmen wie Der Mann mit der eisernen Maske (1922), Der brennende Acker (1922) von F.W. Murnau (1888-1931), Die Gezeichneten (1922), Tragödie der Liebe (1923), Helena (1924) und Manon Lescaut (1926). Mit dem Tonfilm war seine Beweglichkeit auf dem internationalen Parkett durch seine Sprache stark eingeschränkt und er spielte nur noch in ein paar deutschen Produktionen mit - Luise, Königin von Preussen (1931), Nachtkolonne (1931) - und später in den russischen Produktionen - Stalingradskaya bitva (1949), Geroi Shipki (1954) und Bare et liv - historien om Fridtjof Nansen (1968). 1930 übernahm er die Regie für die Filme Wellen der Leidenschaft (1930) und Kire lained (1930), wendete sich danach aber wieder der Schauspielerei zu. Wladimir Gaidarow starb am 17. Dezember 1976 in Siberia/Russland.
Filmografie (Auswahl | Fettdruck = im Archiv)
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Literatur- und Quellenverzeichnis
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Andreas-Andrew Bornemann / Postkarte / Text Wer etwas zu berichten oder zu berichtigen hat kann
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