Postkarten-Archiv | Andreas-Andrew Bornemann | Hannover-Linden | 2002-2017
Tom Mix
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Tom Mix (1880-1940)

Tom Mix, eigentlich Thomas Hezikiah Mix wurde am 6. Januar 1880 in Mix Run, Pennsylvania/USA geboren. Er war der bedeutendste Cowboy-Star überhaupt. Durch seine Popularität hatte er entscheidenden Einfluss auf das Western-Genre.

Im April 1898 trat er als Thomas E. Mix in die US-Armee ein und nahm am spanisch-amerikanischen Krieg teil. Danach arbeitete er für kurze Zeit als Texas Ranger, und tourte von 1906 bis 1909 als Cowboy in Wild-West-Shows durch die Vereinigten Staaten. 1909 gewann er die nationalen Reit- und Rodeomeisterschaften, wurde Stuntman und Berater in Western-Produktionen der Selig Polyscope Company und erhielt erste kleine Nebenrollen in Filmen wie Ranch Life in the Great Southwest (1910), The Range Rider (1910), Captain Kate (1911), The Totem Mark (1911), Lost in the Jungle (1911) und Saved by the Pony Express (1911). Bis 1917 spielte er dort in vielen Ein- und Zweiaktern, wobei er selbst häufig die Regie übernahm und auch als Drehbuchautor und Produzent auftrat.

Ab 1917 ging er zur einflussreichen Twentieth Century-Fox Film Corporation und entwickelte sich, zusammen mit seinem Pferd, „Tony the Wonderhorse“ zum Cowboy-Filmstar. Seine Filme sind eine Mischung aus Drama und abenteuerlicher Wild-West-Romantik - etliche Filme basierten auf Bestsellern des Schriftstellers Zane Grey (1872-1939). Gegen Ende der 1920er Jahre war der Westernfilm nicht mehr so gefragt wie in den Jahren zuvor. Die Qualität der Filme lies nach, dennoch wirkte Tom bis zum Ende der Stummfilmzeit noch in Filmen mit.

Ross Verlag 1330/1

Mit Beginn des Tonfilms wechselte Tom Mix zu Universal Picture. In die Jahre gekommen konnte er nicht mehr alle Stunts selber ausführen. Sein letzter Film war The Miracle Rider (1935), Regie B. Reeves Eason (1886-1956) und Armand Schaefer (1898-1967), wo etliche Szenen von einem Double gespielt wurden, danach zog er sich vom Film zurück.

Von 1936 bis 1938 tourte er mit seinem eigenen Zirkus (Sam B. Dill Circus) durch die USA und Europa. Seinen legendären Ruf festigte er mit einer lange Jahre laufenden Radio-Show, die er 1933 begann und die erst 1950 - zehn Jahre nach seinem Tod - eingestellt wurde. Er soll an mehr als 300 Filmproduktionen beteiligt gewesen sein, von denen nur neun Tonfilme sind. Tom Mix starb am 12. Oktober 1940 bei einem nächtlichen Autounfall in Florence, Arizona/USA mit 59 Jahren ohne Fremdeinwirkung. Er ist auf dem Forest Lawn Memorial Park Cemetery in Glendale, Kalifornien/USA begraben.

Der legendäre Western-Held der Stummfilm-Ära lebte noch Jahrzehnte nach seinem Tod in Comic-Heften und Romanen weiter. Ein Stern auf dem berühmten Hollywood Walk of Fame in Los Angeles, Kalifornien bei 1708 Vine Street erinnert heute an ihn. In Dewey, Oklahoma/USA und in seinem Geburtsort Mix Run in Pennsylvania gibt es Tom-Mix-Museen.

Filmografie (Auswahl | Fettdruck = im Archiv)

  • 1910: The Long Trail
  • 1914: Four Minutes Late
  • 1915: The Lone Cowboy
  • 1918: Texas Wilson
  • 1921: The Texan
  • 1922: Aufruhr im Orient
  • 1923: The lone star ranger
  • 1924: Bis zum letzten Mann
  • 1925: Dick Turpin
  • 1927: Der Arizona Tiger
  • 1928: The canyon of light
  • 1928: Der Sohn des goldenen Westens
  • 1928: King Cowboy
  • 1929: Der große Diamanten Diebstahl
  • 1930: The drifter
  • 1932: Texas Bad Man
  • 1932: Goldfieber
  • 1932: The rider of death valley
  • 1933: Der Held von Texas
  • 1933: Terror trail
  • 1935: The Miracle Rider

Portrait und Szenenkarten

                       

                    Ross Verlag 1025/2                               Ross Verlag 1025/4                            Ross Verlag 1025/5                   

Ross Verlag 4405/1

Ross Verlag 8074/1 | 27.10.1933

                       

                   Ross Verlag 3576/2                             Ross Verlag 3844/2                            Ross Verlag 5026/2

               

                   Ross Verlag 5202/2                             Ross Verlag 6729/1

Iris Verlag 382/1

Iris Verlag 5124

                     

            Cinemagazine Edition 568                          Iris Verlag 5495                                 Iris Verlag 5821

Iris Verlag 5942

Literatur- und Quellenverzeichnis

Andreas-Andrew Bornemann / Postkarten / Text

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