Stummfilm-Szenen Karten
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Homunculus (D 1916 | 1917)
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Die sechsteilige Filmreihe um das künstliche Geschöpf Homunculus, entstanden und veröffentlicht im Jahr 1916/17, erfreute sich während des ersten Weltkriegs eines enormen Erfolgs. Die Titelrolle, des Homunculus, wird durch den dänischen Schauspieler Olaf Fønss (1882-1949) verkörpert. Homunculus, ein Ausgestoßener, der "nach Liebe dürstet, die ihn aus seiner schicksalhaften Einsamkeit befreien soll", ist ein erster Vorläufer der späteren Filme um Frankensteins Monster. Die Premiere fand am 18. August 1916 in Berlin statt. Regie führte Otto Rippert (1869-1940), das Drehbuch schrieb Robert Reinert (1872-1928), die Kamera führte Carl Hoffmann (1881-1974), und produziert wurde der Film von der Deutschen Bioscop GmbH in Berlin, unter der Leitung von Hanns Lippmann (1890-1929). Es spielten u. a. Fern Andra (1893-1974), Maria Carmi (1880-1957), Aud Egede Nissen (1893-1974), Olaf Fønss, Friedrich Kühne (1870-1958) und Theodor Loos(1883-1954) mit. Olaf Fønss als Homunculus | 08.04.1918 Olaf Fønss als Homunculus Die Werbe-Plakate für die Filmreihe entwarf Hans Zoozmann. Er zählt zu den Pionieren des deutschen Trickfilms und entwarf sehr viele Filmplakate. Von 1946 bis 1980 war Hans Zoozmann Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Berlins. Es gab folgende sechs Teile: Homunculus I., Homunculus II. - Das geheimnisvolle Buch, Homunculus III. - Die Liebestragödie des Homunculus, Homunculus IV. - Die Rache des Homunculus, Homunculus V. - Die Vernichtung der Menschheit, alle aus dem Jahr 1916 und Homunculus VI. - Das Ende des Homunculus aus dem Jahr 1917. 1920 brachte die Decla Bioscop GmbH Berlin, eine dreiteilige, gekürzte Neufassung mit teilweise geänderten Zwischentiteln in die Kinos. Teil I.: Der künstliche Mensch: sechs Akte, 2229 m, 97 min. - Teil II.: Die Vernichtung der Menschheit: sechs Akte, 2135 m, 93 min. - Teil III.: Ein Titanenkampf: sechs Akte, 1951 m, 93 min. Gesamtlänge der Neufassung: 6315 m, 275 min. |
Das Himmelsschiff (DK 1918)
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Das Himmelsschiff, Originaltitel Himmelskibet ist ein dänischer Stummfilm aus dem Jahr 1918. Die Premiere fand am 22. Februar 1918 in Kopenhagen/Dänemark und am 15. Juli 1920 in Japan statt. Regie führte Holger Madsen (1878-1943), das Drehbuch schrieb Sophus Michaelis (1865-1932), die Kamera führte Frederik Fuglsang (1887-1953) und Louis Larsen (1890-?). Produziert wurde der Film von der Nordisk Film A/S in Kopenhagen, unter der Leitung von Ole Olsen (1863-1943). Es spielten u. a. Nils Asther (1897-1981), Philip Bech (1869-1928), Lilly Jacobson (1893-1979), und Gunnar Tolnæs (1879-1940) mit. Lilly Jacobson und Gunnar Tolnaes Gunnar Tolnaes In einem propellerbetriebenen Raumschiff startet ein Expeditionsteam unter der Leitung von Prof. Planetarios, gespielt von Nicolai Neiiendam (1865-1945), zu einer Reise zum Mars. Dort angekommen treffen sie weiß gekleidete Bewohner, die sich vegetarisch ernähren. Als einer der Expeditionsteilnehmer, zum Beweis der technischen Fertigkeiten der Menschheit, einen Vogel erschießt, wird er vom Hohepriester der Marsbewohner in einen Tempel zur Meditation geschickt. Als dieser "geheilt" zurückkehrt fliegt er, mit der Tochter des Priesters, zurück zur Erde um die Botschaft von Frieden und Liebe zu verbreiten. |
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Der Alte Fritz | D 1928 Produktion: National Film - Regie: Gerhard Lamprecht
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Die zehn Gebote | USA 1923 - Quo Vadis | USA 1925 Produktion: Paramount Pictures - Regie: Cecil B. DeMille
Produktion: U.C.I. - Regie: Gabriellino D'Annunzio -
Der Letzte Mann | D 1924 - Ein Walzertraum | D 1925 Produktion: Universum Film (Ufa) - Regie: F.W. Murnau
Produktion: Universum Film (Ufa) - Regie: Ludwig Berger -
Die Heilige und ihr Narr | D 1928 - Zopf und Schwert | D 1926 Produktion: DEFU Film - Regie: Wilhelm Dieterle
Produktion: Aafa Film AG - Regie: Victor Janson
Die Lieblingsfrau des Maharadscha (D 1916 | 1919 | 1921)
Die Lieblingsfrau des Maharadscha wurde im Jahr 1916 gedreht, das Drehbuch schrieb Marie Luise Droop (1890-1959). Ihre Geschichte war so erfolgreich, dass noch zwei weitere Teile 1919 und 1921 gedreht wurden. Regie führte jeweils Max Mack (1884-1973). Wer der Kameramann war ist unbekannt. Produziert wurden die Filme von der Projektions-AG Union (PAGU), im Ufa-Union-Atelier, in der Oberlandstraße 26-35, in Berlin-Tempelhof, Produzent war Paul Davidson (1867-1927). Zu den Teilen eins und zwei gibt es nur sehr wenig Informationen. Die Premiere des dritten Teils fand am 20. Januar 1921 im Ufa-Theater am Kurfürstendamm, in Berlin statt. Es spielten im dritten Teil u. a. Aud Egede Nissen (1893-1974), Fritz Kortner (1892-1970), Albert Paulig (1873-1933), Erna Morena (1885-1962), Emil Rameau (1888-1957) und Gunnar Tolnæs (1879-1940) mit.
In Teil eins und zwei spielte Lilly Jacobson (1893-1979) eine Hauptrolle neben Gunnar Tolnæs als Maharadscha.
Gunnar Tolnaes in Die Lieblingsfrau des Maharadscha Gunnar Tolnaes u. Lilly Jacobson
Inhalt Teil III. von 1921:
Die Auserkorene des Maharadscha (Gunnar Tolnaes) ist die Tänzerin, Ellen Esmond (Aud Egede Nissen) die er in London kennenlernt. Im Savoy-Hotel in dem beide logieren, macht ihn ein Zufall zum Beschützer, da Ellen vor den Zudringlichkeiten eines Theateragenten flüchten muss. Als der Maharadscha hört, dass Ellen Tänzerin ist, bittet er sie, am Abend seine Gäste zu erfreuen. Der Maharadscha ist entzückt von Ellens Kunst und Schönheit. Aber auch sein Bruder Bhima (Fritz Kortner), der ein schlimmer Bursche ist, wird von Leidenschaft zu ihr ergriffen. Sie flüchtet sich vor seiner Zudringlichkeit zu Maharadscha, der sie falsch versteht und sie für zu entgegenkommend hält. Ein Telegramm ruft den Maharadscha am nächsten Tage nach Indien zurück, ehe Ellen das Missverständnis aufklären konnte. Seine Abreise macht Ellen, ihre Liebe zum Maharadscha bewusst, und sie fährt daraufhin nach Indien. In Indien trifft sie Prinz Bhima, der sich für sein damaliges Benehmen entschuldigt und sich gern bereit erklärt, sie zu seinem Bruder zu führen. Er betäubt sie aber hinterrücks, lässt sie entkleiden, in die Gewänder einer Bajadere stecken und bietet sie dem Maharadscha als Sklavin an. Dieser ist entsetzt, er gebietet ihr, zu tanzen. Da zieht Ellen einen Dolch aus seinem Gürtel: lieber sterben, als die Schande ertragen. Gerührt und bekehrt entwendet der Maharadscha ihr den Dolch und schließt sie in seine Arme. Prinz Bhima soll seine Strafe finden und den Löwen zum Fraß vorgeworfen werden, es sei denn, dass jemand für ihn bittet. Seine Retterin wird Sangia (Erna Morena), die Lieblingssklavin des Maharadschas. Auch ihr hatte Bhima großes Leid zugefügt, aber sie verzeiht ihm und will ihn durch Liebe zu einem besseren Menschen machen.
Weitere Stummfilm-Szenen Karten aus Die Lieblingsfrau des Maharadscha
König der Könige (USA 1927)
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König der Könige ist ein Monumentalfilm aus dem Jahr 1927. Der Film ist eine Verfilmungen des Lebens von Jesus von Nazaret. Erzählt werden die letzten drei Lebensjahre und das öffentliche Wirken von Jesus, sowie seine Kreuzigung und Auferstehung. Die Premiere fand am 19. April 1927 in New York City statt. Regie führte Cecil B. DeMille (1881-1959), das Drehbuch schrieb Jeanie Macpherson (1887-1946), der Kameramann war J. Peverell Marley (1901-1964). Produziert wurde der Film von der DeMille Pictures Corporation. Es spielten u. a. Henry Byron Warner (1875-1958), Dorothy Cumming (1899-1983), Ernest Torrence (1878-1933), Jacqueline Logan (1901-1983), Joseph Striker (1898-1974) und Joseph Schildkraut (1896-1964) mit. Jesus erweckt Lazarus vom Tode - H. B. Warner Maria von Magdala - Jacqueline Logan Gedreht wurde der 155 min. lange Film, der 2.500.000 US $ kostete, von September 1926 bis zum 17. Januar 1927, auf der Iverson Ranch in Chatsworth und in den Culver Studios, in Culver City, Kalifornien, USA. Cecil B. DeMille gestaltete die Auferstehungsszene in einer Trickaufnahme. Zwei Sequenzen des Films, der Anfang des Films und eine Szene kurz vorm Ende, sind in Zwei-Farben-Technicolor gedreht. König der Könige entstand unter moralisch strengen Richtlinien. So wurden die beiden Hauptdarsteller Henry Byron Warner und Dorothy Cumming vertraglich verpflichtet, in einem Zeitraum von fünf Jahren ihr Image als Gottessohn und Gottesmutter nicht zu gefährden. Dies beinhaltete die Abstinenz von Ballbesuchen und Nachtclubs, das strikte Verbot von Kartenspielen, das Verbot des Besuchs von Freibädern und das Fahren mit Cabriolet. Diesen Vertrag machte sich eine anonyme Frau zunutze, als diese Regisseur DeMille unter Druck setzte, und H. B. Warners Privatleben an die Presse bringen wollte. Obwohl nichts näheres darüber bekannt ist, wurde die Frau von Cecil B. DeMille gezwungen, die USA zu verlassen. Im Jahr 1961 enstand in den USA, ein Remake des Films unter der Regie von Nicholas Ray (1911-1979). |
Literatur- und Quellenverzeichnis
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Andreas-Andrew Bornemann / Postkarten / Text Wer etwas zu berichten oder zu berichtigen hat kann
sich gerne beteiligen. Collector's Homepage -
www.cyranos.ch |





