Riesen | Liliputaner | Liliputanerschauen
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Feodor Machnow (1878-1912), eigentlich Fjodor Makhnov Feodor Machnow, eigentlich Fjodor Makhnov wurde um 1878 in dem kleinen Dorf Kostyuks, in der Ukraine geboren. Feodor wuchs zu einer Größe von 2,39 m und einem unglaublichen Gewicht von 365 kg heran. Als junger Mann bereiste er um 1900 Europa, um seine ungewöhnliche Größe auf Jahrmärkten auszustellen. Nachdem er in Berlin auftrat, besuchte er 1905 London, wo er im Hippodrom, in Begleitung seiner Frau und seinen vier Kindern als „The Russian Giant“ zu sehen war. Es folgte 1906 eine Tournee durch die USA, wo er unter anderem Präsident Theodore Roosevelt (1858-1919) traf. Feodor Machnow starb im Jahr 1912, im Alter von 33 oder 34 Jahren an einer Lungenentzündung. Er hinterließ ein beachtliches Vermögen. Oswald Balling (1876-?) und Hee-Sin (1878-?) Oswald Balling wurde 1876 in Bad Kissingen, im Königreich Bayern geboren. Seine Frau Hee-Sin kam aus Tonkin in China (heute: Vietnam). Ihr Vater war Chinese, ihre Mutter war die deutsche Erzieherin, der Kinder, des Französischen Ministers in Hunan (China). Geheiratet haben Oswald und Hee-Sin in Louis (1828-1909) und Gustave Castans (1836-1899) Berliner Panoptikum. Als sie heirateten war Oswald 22 Jahre und Hee-Sin 20 Jahre alt. Oswald Balling diente als größter deutscher Soldat von 1896 bis 1898 in der königlich bayrischen Leibwache in München. Oswald war 2,41 m groß und 296 Pfund schwer. Hee-Sin war 1,96 m groß und 200 Pfund schwer. Wann und wo das ungewöhnliche Ehepaar gestorben ist, ist leider unbekannt.
Feodor
Machnow Der
Goliath der deutschen
Armee, Souvenir of Abomah the
African Abomah Grigsby (1862-?) Die Riesenfrau Abomah Grigsby wurde 1862 als US-Amerikanerin in Laurence County, South Carolina geboren. Sie trat als afrikanische Königin und Amazonas-Kriegerin auf, und ging mit verschiedenen Zirkusunternehmen auf Welttournee. Im Jahr 1918 mit dem Barnum and Bailey Circus - The Greatest Show on Earth und 1925 mit dem Ringling Brothers Zirkus. Mianko-Karoo (vor 1870-?) Mianko Karoo soll ein nordamerikanischer Indianer gewesen sein, und dem Stamm der Sioux-Indiander angehört haben. Andere Quellen meinen er wäre ein Afro-Amerikaner oder er stamme aus Deutschland. Fakt ist das er mit dem Barnum and Bailey Limited Circus auf Welttournee ging. Mianko Karoo war 2,35 m groß und 300 Pfd. schwer. 1903 trat er auf dem Markt in Köthen, in Sachsen-Anhalt auf. Das Berliner Tageblatt vom 1. März 1904 meldete das der Riesenindianer Mianko Karoo nur noch heute und morgen in Louis und Gustave Castans Berliner Panoptikum in der Friedrichstraße zu sehen sein wird. Mianko Karoo war auch als Kongo Riese bekannt. Sein Manager war Count Orloff aus Berlin, wohnhaft in der Tilsiter-Straße 50. |
Zur erinnerung an Mianko-Karoo den größten
Indianer der Erde. Vom Sioux-Stamme im Westen
Nors-Amerika´s |
Gruss aus Castan´s Panoptikum Berlin | 18.03.1904 |
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Sofia (1896-1968), eigentlich Anneliese Haase Sofia, eigentlich Anneliese Haase kam aus Hohen Neuendorf im Landkreis Oberhavel (Brandenburg). Anneliese wohnte in der Hubertusstraße 36 in Hohen Neuendorf. Bis zum Alter von 20 Jahren hatte sie eine völlig normale Figur. Erst danach wurde sie immer größer, bis sie mit 36 Jahren 2,32 Meter groß war. Unter den wechselnden Künstlernamen wie „Katja van Dyk“, „Sofia“ oder „Lady Gigant Katja“ trat sie in mehreren Ländern als größte Frau der Welt auf, besonders in den USA war sie gefragt. Ab dem Jahr 1929 ging sie regelmäßig auf Tournee. Anneliese Haase sprach acht Sprachen und fungierte teilweise sogar als Dolmetscherin. Sie trat auch oft mit den in Hohen Neuendorf ansässigen Liliputanern, Prinzesschen Helga und klein Margot auf. Bis 1947 lebte sie in ihrer Wahlheimat USA und kam erst danach, nach Europa und dann nach Deutschland zurück und wohnte bis 1953 mit ihrer Schwester in der Hubertusstraße. Am 1. August 1968 starb die größte Frau der Welt mit 72 Jahren. siehe auch Van Droysen Sisters - Elsa und Hilda |
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Die deutsche Riesin
SOFIA
Else und Elise das
größte
Joseph Dusore, de reus nit Béarn Henri Joseph Cot - Joseph Dusorc (1884-1907/12) Henri Joseph Cot wurde 1884 in Mounes Prohencoux/Frankreich geboren. Er stammte aus einer Bauernfamilie. Er hatte fünf Brüder, von denen keiner größer als 165 cm war. Im Alter von acht Jahren war er bereits 150 cm. groß, mit 20 Jahren war er 229 cm groß und trug Schuhgröße 62. Er suchte sich einen Manager und begann auf Jahrmärkten aufzutreten. Zuerst in England und später, von 1905 bis 1906 in den USA. Nach einer Tour durch die kalten Nordstaaten der USA wurde er krank und reiste im Jahr 1907 zurück in seine Heimat Frankreich. Drei Wochen später starb er mit nur 23 Jahren. Andere Quellen meinen: Nachdem er wieder zu Kräften in Frankreich kam, reiste er im Januar 1908 zurück in die USA um auf Tournee zugehen. Weitere Stationen sollen England und 1909 Frankreich gewesen sein. Ab 1910 soll er als Tambourmajor aufgetreten sein und seinen Namen in Joseph Dusorc geändert haben. Danach ging er für ein Jahr auf Deutschlandtournee. Er besuchte unter anderem Berlin, Hamburg, Köln und Essen. Dann ging es nach Amsterdam und Rotterdam in den Niederlanden. Im Jahr 1911 fuhr er zurück nach Deutschland und im August 1912 ging es in die Tschechoslowakei (heute Tschechische Republik) und Ungarn. Neun Tage später, am 20. September 1912 starb er im Alter von 29 Jahren in Lyon/Frankreich. |
Van Droysen Sisters - Elsa/Dora Herms (1888-?) und Hilda/Annie Haase (1896/1904-1968)
Dora Herms wurde 1888 in Berlin geboren. Mit 19 Jahren trat sie im Passage-Panoptikum München als "Riesenbackfisch Dora", ein anderes Mal als "Brunhilde" auf. 1914 reiste Dora mit einer anderen großen Dame und einer Truppe von chinesischen Akrobaten mit dem Barnum and Bailey Limited Circus durch die USA. Vier Jahre später heiratete sie den Holländischen Riesen William van Droysen, der eigentlich Anton Werner Syre hieß und aus Duisburg stammte. Das Riesenpaar tourte durch ganz Europa und anschließend, im Frühjahr 1922 mit Barnum and Baileys durch die USA. Zuvor, 1919 wurde ihre Tochter Ruth in Berlin-Steglitz geboren. Als das Trio im Jahr 1923 für Samuel W. Gumpertz (1886-1929) Dreamland Circus auf Coney Island in New York City/USA auftrat, verstrab William van Droysen unerwartet.

Van Droysen
Sisters
van Droysen das einzig existierende Der Riese Jan
van Albert | 13.10.1919
Elsa 8 FT. 4 IN. Hilda 7
FT. 4
IN.
Riesen-Ehepaar der Welt
Annie (Anneliese) Haase, alias Kaatje Van Dyk, sie wurde auch Hilda oder Charlotte genannt, wurde 1904 in Holland geboren, andere Quellen besagen sie wäre 1896 in Hohen Neuendorf im Landkreis Oberhavel (Brandenburg) geboren. 1926 wurde mit ihr auf Plakaten geworben, sie wolle den Riesen Jan Van Albert (1897-1965?), eigentlich Johann Albert Kramer, geboren am 15. Juni 1897 in Amsterdam, heiraten. Dies war natürlich nichts anderes als ein Werbetrick. Jan Van Albert, der in England und den USA als Lofty auftrat war schon seit 1921 mit Wilhelmina Fässler (1896-?) aus der Schweiz verheiratet. Er starb wohl 1965.
1926 beschlossen Annie Haase und Dora Herms ihre Namen in Hilda und Elsa zuändern, und traten als die Van Droysen Sisters auf. Die neuen Schwestern tourten mit dem Hagenbeck-Wallace Circus bis ca. 1939 durch Europa und die USA. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat Hilda als Kaatje van Dyk Solo auf. 1962 sah man sie im Wiener Prater und 1968 trat sie nochmals als größte Frau der Welt auf. Wann und wo Dora Herms starb ist leider nicht bekannt. Annie Haase soll 1968 gestorben sein.
siehe auch Anneliese Haase – Sofia
Liliputaner
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Princesse Nouma-Hawa (?-1909), eigentlich Mathilda Cajdos Princesse Nouma-Hawa, eigentlich Mathilda Cajdos wurde in dem kleinen Dorf Baraolt an der ungarisch-rumänischen Grenze geboren. 1902 kam sie mit Buffalo Bill's Wild West Show in die USA. Sie trat als "The Smallest Woman in the World" auf. Nouma-Hawa sang und tanzte, sprach Englisch, Französisch, Ungarisch und Italienisch fließend. Im Jahr 1904 heiratete sie in Los Angeles, Kalifornien/USA ihren Kollegen, den aus Shelbyville, Indiana stammenden Maurice Andrew Gowdy (1884-1961). Fünf Jahre später, am 18. Dezember 1909 starb Nouma-Hawa in Hot Springs, Arkansas/USA bei der Geburt ihres Kindes. August Clever
und Gemahlin
Zur
Princesse Nouma-Hawa Die 3
Prinzessinnen aus Liliput. Die 3 kleinsten Die drei kleinsten Schwestern der Welt (1888-?, 1890-? und 1892-?) Die drei kleinsten Schwestern der Welt traten als internationales Gesang-, Tanz- und Verwandlungs-Terzett auf. Sie sind 1888 (auf der Karte in der Mitte), 1890 (auf der Karte rechts) und 1892 (auf der Karte links) geboren. Im Jahr 1904 gaben die drei Schwestern im Restaurant "Zur Erheiterung", im schweizerischen Wil im Kanton St. Gallen ein Gastspiel. |
Gruss vom kleinsten Geschwisterpaar der
Welt |
Anton Stoszek - Zwergathlet 36 Jahre alt, 96 cm
hoch |
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Souvenir du Royaume de Lilliput
- Paris
unbekanntes
Liliputanerpaar Die
Zwillingsbrüder Paul u. Gustav Horn |
Gruss von Joh. Behnke der kleinste Mann der Welt
mit dem |
Liliput u. Mama, kl. Damen-Duett (43 u. 19 Jahre
alt) |
Liliputanerschauen
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In den 1920er Jahren entwickelten sich, die so genannten "Liliputanerschauen" zu großen Zuschauermagneten. Eines der bekanntesten und größten Unternehmen dieser Art, dass vor allem in Südosteuropa, kleinwüchsige Kinder engagierte und zu Artisten ausbildete, war C. H. Schäfers Liliputstadt. Schäfers Liliputstadt befand sich in Berlin. Sie hieß mal "Zwergenstadt", mal "Traumstadt" oder auch "Königreich Liliput", meistens aber "Märchenstadt". Es lassen sich 78 Gastspielorte in Deutschland feststellen. Ihr erstes Gastspiel veranstalteten die Schäfers im Jahr 1931 in Hamburg St. Pauli auf dem Spielbudenplatz. Von 1934 bis 1937 traten Schäfers Liliputaner im Wiener Prater auf. 1941 waren sie eine der Attraktionen in der Manege des Circus Carl Hagenbeck im Renz-Gebäude, in Berlin. 1950 war Schäfers Liliputstadt auf dem Charlottenplatz in Ulm, 1956 und 1961 auf dem Nürnberger Volksfest zusehen. Zuvor hatte schon 1913, auf dem Nürnberger Volksfest eine Liliputstadt gastiert. |
C. H. Schäfers Circus-Stadt LILIPUT - München-Solln |
Scheuer`s Liliputaner Theater Hamburg |
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Schon vor 1904 gab es A. Scheuers Liliputaner-Theater aus Hamburg-Altona. Um 1920 war Herr Scheuer dann in Hamburg-Stellingen ansässig. Man trat auch als Scheuers Liliputanertruppe und Scheuers Liliputaner-Gesellschaft auf. Später auch als A. Scheuer jun. - Liliputaner-Künstler-Gesellschaft. Das Hamburger Zwerg-Künstler-Theater wurde von Rudolf Glässner betrieben. Er war auch gleichzeitig Direktor des Theaters. Man trat auch als Glässners Liliputaner-Truppe auf, und später dann auch als Glässners Liliputaner-Universal-Künstler. Krichels Märchen und Riesen-Revue warb als weltberühmte Attraktion. |
Hamburger Zwerg-Künstler-Theater Dir. Rudolf Glässner |
Glauers Royal Midgets |
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Glauers Liliputaner-Trio, international auch als Glauers Royal Midgets bekannt war eine Liliputanertruppe, die in Europa und in Übersee Gastspiele gab. Gegründet wurde die Truppe von Heinrich Glauer, er war selbst kleinwüchsig und soll 110 cm groß gewesen sein. Heinrich Glauer war nicht nur Gründer der Truppe, sondern auch deren Direktor und Manager. Es gibt Quellen, die meinen, dass Heinrich Glauer aus dem schlesischen Rosenberg stammte. 1937 traten Glauers Liliputaner im Wiener Prater auf. In Großbritannien waren ihre Auftritte besonders gefragt. So trat man zum Beispiel am 11. April 1938 im Royal Hippodrome in Chatham, Grafschaft Kent auf. Auch im englischen Seebad Blackpool waren Glauers Liliputaner oft zu gast. |
W. Berndts Liliput-Künstler-Musik-Revue |
Gruß von Krichel´s Riesen- und Märchen-Revue |
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W. Berndts Liliput-Künstler-Musik-Revue war auch als W. Berndts Liliput-Künstler-Gesellschaft bekannt. Man trat als Revueorchester mit Gesangs- und Tanzeinlagen auf. Vermutlich kam das Ensemble aus Heidenau bei Dresden in Sachsen. |
Literatur- und Quellenverzeichnis
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Andreas-Andrew Bornemann / Postkarten / Text Wer etwas zu berichten oder zu berichtigen hat kann
sich gerne beteiligen. Tom Hernandez - www.quasi-modo.net |



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