Olaf Fønss (1882-1949)
Olaf Fønss (Olaf Fönss) wurde am 17. Oktober 1882 in Århus/Dänemark geboren. Er war ein bekannter Schauspieler. Olaf Fønss kam 1899 nach Kopenhagen und hatte dort 1903 sein Theaterdebüt am Dagmarteatret. 1912 beendete er seine Theaterlaufbahn und ging zum Film. Bis 1915 war er bei der Filmgesellschaft Nordisk Film A/S und trat in wichtigen dänischen Produktionen auf, so in der Gerhart-Hauptmann-Verfilmung Atlantis (1913) und dem frühen Antikriegsfilm Die Waffen nieder! (1914), Regie: Holger Madsen (1878-1943). Olaf Fønss ging 1916 nach Berlin, wo er von Otto Rippert (1869-1940) mit der Hauptrolle in dessen sechsteiliger Filmreihe um das künstliche Geschöpf Homunculus (1916-1917) besetzt wurde. In den folgenden Jahren drehte er wieder in Dänemark und realisierte 1919 Seelenqualen (1919), ein Ein-Personen-Film ohne Zwischentitel. Unter der Regie von Friedrich Wilhelm Murnau (1888-1931) übernahm Olaf Fønss die Hauptrolle in Der Gang in die Nacht (1920). Er spielte bis zum Ende seiner Schauspielerkarriere in Deutschland, bekam seine letzte Hauptrolle jedoch bereits 1921 in Joe Mays (1880-1954) Monumentalfilm Das indische Grabmal (1921). Er trat nur noch in vereinzelten Filmen auf, danach war seine Film-Karriere beendet. In den 1930er Jahren engagierte er sich mit zwei Filmen für die dänischen Sozialdemokraten. In den Jahren von 1933 bis 1947 war Olaf Fønss Vorsitzender des dänischen Schauspielerverbandes und fungierte als Filmzensor. Er schrieb sieben Bücher über seine Erfahrungen beim Film. Olaf Fønss starb am 3. November 1949 in Kopenhagen/Dänemark. Filmografie (Auswahl | Fettdruck = im Archiv)
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Homunculus (1916-1917)
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Literatur- und Quellenverzeichnis
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Andreas-Andrew Bornemann / Postkarte / Text Wer etwas zu berichten oder zu berichtigen hat kann
sich gerne beteiligen. Collector's Homepage -
www.cyranos.ch |



