Postkarten-Archiv | Andreas-Andrew Bornemann | Hannover-Linden | 2002-2012
Mechanische Weberei zu Linden, später Lindener Samt-Union G.m.b.H. von 1837 - 1940
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Lindener Gewerbe- Handel und Industriebetriebe

1837-1940 Mechanische Weberei zu Linden, später Lindener Samt-Union G.m.b.H.
1853-1929 Hannoversche Baumwoll-Spinnerei und Weberei Hannover-Linden

1837-1940 Mechanische Weberei zu Linden, später Lindener Samt-Union G.m.b.H.

Die beiden Bankiers Adolph Meyer (1807-1866) und Alexander Cohen aus Linden, sowie die hannoverschen Kaufleute Carl Domeyer und Georg Heinrich WESSEL (1791-1873) kauften 1837 ein Ufergrundstück an der Ihme und begannen mit dem Bau von Fabrikgebäuden zur Einrichtung einer mechanischen Baumwollweberei. Die Fabrikation wurde dann im Frühjahr 1839 in den Fabrikhallen an der Blumenauer Straße 7-12 aufgenommen. Martin Mengers (1824-1915) war um 1850 Direktor der Mechanischen Weberei zu Linden. Unter seiner Leitung wurde die Herstellung von Baumwollsamtgeweben eingeführt. 1873 gründete er die später von der Mechanischen Weberei zu Linden übernommene Berliner Velvetfabrik M. Mengers & Söhne AG.

Mechanischen Weberei | 16.06.1899

Mechanische Weberei - Vereinslazarett
Zweigverein Rotes Kreuz | 10.12.1915

In den Jahren 1857/58 wurde durch den Architekten und Hochschullehrer Heinrich Ludwig Debo (1818-1905) der Neubau der Mechanischen Weberei zu Linden fertiggestellt. Am 17. Februar 1858 erfolgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) unter Übernahme der bestehenden Firma mit einem Grundkapital von 3,6 Mio. Mark. Nach dem, durch den Amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1865) hervorgerufenen Rohstoffmangel, übernahm Wilhelm Berding (1833-1918) im Jahr 1865 die Leitung der Mechanischen Weberei zu Linden. 1866 betrieb die Fabrik rund 900 Webstühle.

Auszeichnungen

Die Mechanische Weberei zu Linden wurde 1854 mit der goldenen Staatsmedaille auf der Industrie-Ausstellung in München und 1859 in Hannover ausgezeichnet. Medaillen gab es auch auf den Weltausstellungen 1855 und 1867 in Paris/Frankreich, 1862 in London/England, 1873 in Wien/Österreich und 1876 auf der Centennial International Exhibition in Philadelphia/USA. Im Jahr 1878 bekam das Unternehmen als höchste Auszeichnung, das Ehrendiplom in Hannover.

Arbeiterstreik und Bau der Werkssiedlung

Am 29. Juli 1868 beginnen ca. 1000 Arbeiter der Mechanischen Weberei zu Linden einen zweiwöchigen erfolglosen Streik für mehr Lohn. Im Jahr 1870 gründen englische Studenten und kaufmännische Angestellte der Mechanischen Weberei zu Linden einen Ruderclub, den "Britannia Rowing Club Hanover". In den Jahren 1872 bis 1874 errichtet man für die Arbeiter, an der Velvetstraße, eine Werkssiedlung mit dreißig Häusern. Velvet hieß der fein verarbeitete Baumwollstoff. Die Siedlung auf dem heutigen Pfarrlandplatz wurde im Jahr 1970 für den Bau des Seniorenwohnheims - Werner-Blumenberg-Haus abgerissen.

Seit 1874 gab es eine Kinderkrippe mit Stillraum in der Fabrik. Ziel war die gesunde Entwicklung von Kindern und zufriedenere und motiviertere Arbeiterinnen. Im gleichen Jahr wurden ca. 1.500 Menschen beschäftigt und bis 1885 verdoppelte sich die Gesamtzahl der Beschäftigten auf rund 3.000, darunter waren sehr viele Zuwanderer aus dem Eichsfeld und dem Harz.

Die Mechanische Weberei ist einer der größten Industriebetriebe in der Region

1890 war die Mechanische Weberei einer der größten Industriebetriebe in der Region. Jährlich wurden rund 7.000.000 Meter Velvet und rund 1 Million Meter Englisch-Leder (ein Gewebe-Leder) hergestellt. Die Produktion führte ebenso wie die der benachbarten Hannoverschen Baumwoll-Spinnerei und Weberei zu einer starken Verschmutzung der Flüsse Ihme und Leine. Auch 1905 wird wieder bei der Mechanischen Weberei zu Linden für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Lohn gestreikt. Ab 1906 war der jüdische Unternehmer Joseph Berliner (1858-1938) Aufsichtsratsvorsitzender der Mechanischen Weberei.

Mechanische Weberei zu Linden. Hannover-Linden | ca. 1923-1925

Übernahmen und Lindener Samt-Union G.m.b.H.

1902 übernahm das Unternehmen, nach Auszahlung der Teilhaber, die 1855 gegründete Mechanische Baumwollspinnerei und Leinenweberei in Oggersheim. 1909 wird der Industrieverbandsfunktionär und Unternehmer Carl Uebelen (1872-1930?) Generaldirektor der Weberei zu Linden. Im Jahr 1913 beschäftigte die Firma rund 2.400 Menschen.

Im Jahr 1926 erwarb die Gesellschaft die Aktienmehrheit der Berliner Velvetfabrik M. Mengers & Söhne AG. Der Zweck war neben der Ausschaltung, der bisherigen Konkurrenz, die Verminderung der Reklamespesen und sonstigen Unkosten. Die Aktien wurden gegen Barzahlung übernommen. Im April 1927 dehnte die Firma ihre Beziehungen in der Velvetindustrie durch die Komplettübernahme der Konkurrenzunternehmen für die Samtherstellung, die Berliner Velvetfabrik M. Mengers & Söhne AG und die G. A. Fröhlichs Sohn AG, Warnsdorf aus. Unter dem Dach der Mechanischen Weberei zu Linden entstand die Lindener Samt-Union G.m.b.H. mit Sitz in der Reichshauptstadt Berlin.

Mechanische Weberei zu Linden | 05.08.1916

Mechanische Weberei zu Linden | 30.08.1937

Während der Weltwirtschaftskrise geriet auch die Lindener Samt-Union G.m.b.H. 1929 in erhebliche Schwierigkeiten und musste 1932 ein Vergleichsverfahren durchführen. Erst 1934 konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden, allerdings in bescheidenem Umfang. Im Jahr 1940 wird die Wohlfahrtshilfe für die Gefolgschaft der Mechanischen Weberei zu Linden G.m.b.H. Hannover gegründet. Gegen Ende 1940 wird die Lindener Samt-Union G.m.b.H. mit Sitz in Berlin liquidiert. Die Luftangriffe auf Hannover im Zweiten Weltkrieg hatten 1943 eine fast völlige Zerstörung des Betriebes zur Folge. Der Betrieb in Linden wird aber erst 1961 eingestellt. Die Gebäude wurden 1972 abgerissen und an ihrer Stelle das Ihme-Zentrum errichtet.

Bauplan der Mechanischen Weberei zu Linden

Bescheinigungsbuch über die Invaliden- und Alterversicherung für Conrad Seegers

Bescheinigungen über die Endzahlen aus der Aufrechnung der Quittungskarten für den Zimmermann Conrad Seegers, geboren am 9. September 1845 in Gleidingen. Der Magistrat der Stadt Linden 1891-1894. Die Betriebskrankenkasse der Mechanischen Weberei zu Linden 1895-1896.

Bescheinigungsbuch über die Invaliden- u. Alterversicherung für Conrad Seegers.

Das Original wurde am 23. Juni 2008 von Andreas-Andrew Bornemann - www.postkarten-archiv.de als Schenkung/Spende an die Lindener Geschichts-Werkstatt, Lindener Stadtteil-Archiv zur Stadtgeschichte Lindens, Geschichts-Kabinett zur Arbeiter-Kulturbewegung im Freizeitheim Linden übergeben.

Adolph Meyer - Bankier und Unternehmer in Linden

Adolph Meyer (1807-1866) wurde am 5. Januar 1807 in Hannover geboren. Er entstammte der jüdischen Bankiersfamilie Meyer aus Hannover. Er heiratete Fanny Königswarter (1804-1861); die Tochter des Fürther Bankiers Simon Königswarter (1774-1854). Das Ehepaar hatte acht Kinder: Lisette (1830-?), Bertha (1832-1885), Wilhelm (1836-?), Charlotte (1837-?), Sigmund (1840-?), Emil (1841-?), Friederike (1842-?) und Albert (1844-?). Sein Großvater war der aus Schwerin in Mecklenburg stammende Meyer Joseph Schwerin (gestorben am 17. Dezember 1796 in Hannover).

Im Jahr 1837 gründete Adolph Meyer zusammen mit dem Bankier Alexander Cohen in Linden, die erste mechanische Baumwollspinnerei im Königreich Hannover, die Weberei an der Ihme, an deren Stelle sich heute das Ihme-Zentrum befindet. Im Jahr 1845 kaufte er die Messinghütte in Reher (bei Aerzen) und gründete auf dem Gelände eine Zementfabrik und eine Maschinenfabrik. Danach gründete er dort eine Zwirnfabrik, eine Weberei, eine Bleicherei und eine Wollspinnerei. 1860 verlagerte er die expandierende Landmaschinenfabrik nach Aerzen und gründete dort 1864 die Aerzener Maschinenfabrik. 1853 bauten er und Cohen in Linden neben der Mechanischen Weberei auf dem Gelände des heutigen Heizkraftwerks die Hannoversche Baumwoll-Spinnerei und Weberei Hannover-Linden. 1854 entstand gegenüber der Spinnerei die Arbeiterkolonie Fannystraße. Am 10. April 1866 starb Adolph Meyer im Alter von 59 Jahren in Hannover. Beerdigt sind er und seine Frau auf dem Alten Jüdischen Friedhof an der Oberstraße, in der Nordstadt. Es ist der jüngste Grabstein auf dem Friedhof.

Die Allgemeine Zeitung des Judenthums vom 22. Mai 1866 schrieb folgendes:

Am 13. des Monats wurde der insbesondere durch seine Verdienste um die Entwickelung der Industrie in unserem Lande in weiten Kreisen wohl bekannte Banquier Adolph Meyer beerdigt. Der Verstorbene errichtete in Gemeinschaft mit Herrn Alexander Cohen die erste Maschinenweberei in unserem Königreiche, die sogenannte mechanische Weberei in Linden, die nach dem Anschlusse Hannovers an den Zollverein einen höchst erfolgreichen Aufschwung nahm.

Carl Friedrich Uebelen - Industrieverbandsfunktionär und Unternehmer

Carl Friedrich Uebelen (1872-1930?) wurde am 26. August 1872 in Lörrach, in Baden-Württemberg geboren. Er absolvierte eine kaufmännische Lehre in Genf/Schweiz und vervollständigte seine Ausbildung in verschiedenen Unternehmen in Österreich, Frankreich und England. Nachdem er zeitweilig Teilhaber der Firma Heymann, Welter & Co in Berlin gewesen war, wurde er 1909 Generaldirektor der Mechanischen Weberei zu Linden. 1913 wurde er zum Kgl. Preuß. Kommerzienrat ernannt. Unter seiner Leitung wurden die Konkurrenzunternehmen für die Samtherstellung, die Berliner Velvetfabrik M. Mengers & Söhne AG und die G. A. Fröhlichs Sohn AG (Warnsdorf, Tschechoslowakei) unter dem Dach im Konzern vereinigt.

Carl Friedrich Ubelen war auch Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Hannover (IHK Hannover), Vorsitzender des Präsidiums des Deutsch-Amerikanischen Wirtschaftsverbandes in Berlin, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes der Textilindustrie in Hannover, Vorstandsmitglied des Reichsverbandes der Deutschen Industrie in Berlin, Mitglied und Beigeordneter des Bezirksausschusses Hannover der Deutschen Reichsbank. Als Vorsitzender des Aufsichtsrates fungierte er bei der Spinnerei Haagen & Rötteln AG (Haagen in Baden). Aufsichtsratsmitglied war er auch bei der Bank für auswärtigen Handel AG in Berlin, der Deutschen Kreditsicherung AG in Berlin, der Voigt & Haeffner AG in Frankfurt am Main und der Vereinigten elektrotechnischen Fabriken F. W. Busch und Gebrüder Jaeger AG in Lüdenscheid. Carl Uebelen starb nach 1930.

Joseph Berliner Fabrikant und Unternehmer

Der jüdische Unternehmer Joseph Berliner (1858-1938) war ab 1906 Aufsichtsratsvorsitzender der Mechanischen Weberei zu Linden. Joseph Berliner wurde in Hannover geboren und war Gründer der J. Berliner, Telefonfabrik in Hannover. 1898 wandelte er sein Unternehmen in eine Aktiengesellschaft um und gründete im gleichen Jahr mit seinem Bruder Emil (1851-1929), Emil Berliner gilt als Erfinder der Schallplatte und des Grammophons, die Deutsche Grammophon Gesellschaft für die Herstellung von Schallplatten. 1914 wurde er zum Kommerzienrat und 1921 zum Handelsrichter ernannt. 1921 wurde er auch Erster Vorsitzender der Synagogengemeinde und veranlasste den Bau des jüdischen Friedhofs in Hannover-Bothfeld. Er selbst ist auf dem Jüdischen Friedhof An der Strangriede beerdigt. Sein Grabmal entwarf der Architekt Wilhelm Mackensen (1869–1955).

Lindener Samt | Werbekarten

Lindener Samt (Velvet) ist ein Markenname für einen hochwertigen Schusssamt aus gekämmter und mercerisierter Baumwolle, der zuerst von der Mechanischen Weberei hergestellt wurde. Velvet wird auch heute noch als Lindener Samt bezeichnet.

              

    Lindener Waschsamt | 05.12.1927            Lindener Patent-Manchester                   Exposition Internationale
                                                                                                                   Paris 1937 Grand Prix | 08.01.1957

              

           Exposition Internationale                     Exposition Internationale                    Exposition Internationale
   Paris 1937 Grand Prix | 18.11.1960                Paris 1937 Grand Prix                         Paris 1937 Grand Prix

               

           Exposition Internationale                    Exposition Internationale                              Lindener Samt
             Paris 1937 Grand Prix                         Paris 1937 Grand Prix                Das Qualitäts-Erzeugnis von Weltruf

  

  Die beliebte Jacke auf Lindener Samt

1853-1929 Hannoversche Baumwoll-Spinnerei und Weberei Hannover-Linden

Auf Anregung der Bankiers Adolf Meyer (1807-1866) und Alexander Herz Cohen wurde die Baumwoll-Spinnerei und Weberei mit einem Aktienkapital von 1 Mio. Taler gegründet.

Zur Errichtung der Fabrik wurde ein 2 ha großes Grundstück, neben der Mechanischen Weberei, am linken Ihme-Ufer erworben und in den Jahren 1853/1854 nach den Plänen des englischen Ingenieurs William Fairbairn erbaut. Die Adresse lautete Blumenauerstraße 13. Das Unternehmen arbeitete ausschließlich mit englischen Webstühlen. Zur Anleitung der Arbeitskräfte wurden englische Werkführer engagiert. Anfang September 1855 wurde mit der Produktion begonnen. Es wurde Baumwollgarn und Baumwollgewebe produziert.

Schon 1853 errichtete man für die Arbeiter eine Werkssiedlung, mit einem Ober- und einem Unterhof. Die Entwürfe für die Siedlung stammten von Heinrich Ludwig Debo (1818-1905) und Georg Ludwig Friedrich Laves (1788-1864). Die Siedlung wurde im Jahr 1854 fertiggestellt und befand sich zwischen der 1850 angelegten Fanny- und Mathildenstraße. Die Fannystraße wurde nach Adolf Meyers Ehefrau, der Bankierstochter Fanny Meyer, geb. Königswarter (1804-1861) benannt.

Hannoversche Baumwoll-Spinnerei und Weberei 01.09.1923

Die Häuser der Fannystraße wurden Ende der 1960er Jahre von der Victoria-Versicherungs AG aufgekauft und gegen den Willen und Widerstand der Bewohner geräumt, und danach komplett abgerissen. Viele Bewohner wurden in die neuen Hochhausgebiete nach Garbsen bei Hannover umgesiedelt. Die Fannystraße ist heute völlig verschwunden. Hier stehen die sogenannten Toblerone-Häuser, die Hochhäuser an der Limmerstraße zwischen Fortuna- und Mathildenstraße.

Der Unternehmer Johann Georg Friedrich Adolph Hurtzig (1825-1897), kurz Fritz genannt, er betrieb unter anderem eine Holzhandlung, ab 1864 die Mineralwasserfabrik Hurtzig & Feldmann und ab 1858 die Zuckersiederei Egestorff & Hurtzig in der Blumenauer Straße (später Ihmebrückstraße 9), war von 1853 bis 1858 einer der Direktoren der Hannoversche Baumwoll-Spinnerei und Weberei Hannover-Linden. Später war er auch Mitglied in anderen Aufsichtsräten oder deren Vorsitzender.

Im Adressbuch von 1866 wird Karl Georg Ahlers als Direktor der Baumwoll-Spinnerei geführt. Privat wohnte Direktor Ahlers in der Ihmenbrückstraße 5, I Etg. (später Deisterstraße 5).

1870 lieferte die Maschinen- und Kessel-Fabrik G. Kuhn aus Stuttgart-Berg eine Dampfmaschine mit einem Kolbenhub von 285 mm und einem Zylinderdurchmesser von 156 mm. 1873 wird für die Kinder der Arbeiterinnen ein Kindergarten eingerichtet. Unter der Leitung der Diakonissen des Henriettenstifts werden 200 Kinder im Alter von wenigen Wochen bis zu 14 jahren beaufsichtigt. In den Jah­ren 1872 bis 1874 kam eine weitere Arbeitersiedlung (für die Beschäftigten der benachbarten Mechanischen Weberei) an der Velvetstraße, mit weiteren dreißig Häu­sern hinzu. Velvet hieß der feine Baumwollstoff.

Im Jahr 1929 lösen massive Kurseinbrüche an der New Yorker Börse, am 25. Oktober 1929, der als "Schwarzer Freitag" in die Geschichte einging, eine Weltwirtschaftskrise aus. Die Weltwirtschaftskrise führt vor allem in den USA und in Deutschland zu Massenarbeitslosigkeit. Auch die Hannoversche Baumwoll-Spinnerei und Weberei wird ein Opfer der Weltwirtschaftskrise und muss in Konkurs gehen. Wo einst die imposanten Gebäude der Hannoverschen Baumwoll-Spinnerei und Weberei Hannover-Linden standen (Spinnereistraße 9), befindet sich heute das in den Jahren 1963/64 erbaute Heizkraftwerk Linden.

Literatur- und Quellenverzeichnis

Andreas-Andrew Bornemann / Belege / Postkarten / Text

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Adress- und Fernsprechbücher der Stadt Hannover
Agenten, Bader und Copisten. Hannoversches Gewerbe- ABC 1800-1900 | Ludwig Hoerner | Reichold Verlag | 1995
Das Buch der alten Firmen der Stadt Hannover im Jahre 1927 | Walter Gerlach Verlag Leipzig | 1927
Das Buch der alten Firmen der Stadt Hannover 1954 | Adolf Sponholz Verlag Hannover | 1954
Geschichte der Stadt Hannover I/II | Dr. Klaus Mlynek, Dr. Waldemar R. Röhrbein | Schlütersche Verlag | 1994
Hannover, Die Grosstadt im Grünen | Fr. Stadelmann | Verkehrs-Verein Hannover e.V. Hannover | 1927
Hannover, Kunst-Lexikon und Kultur-Lexikon | Helmut Knocke, Hugo Thielen | Schäfer Verlag Hannover | 1994
Hannoversche Geschichtsblätter | Verlag Th.Schäfer 2. Heft Hannover | 1910
Linden - Ein Führer für Fremde und Einheimische | Rektor Haase II | H. Ellermann-Verlag Hannover | 1906
Linden - Geschichte einer Industriestadt im 19. Jahrhundert | Walter Buschmann
August Lax Verlagsbuchhandlung Hildesheim | 1981
Nicht die Zeit, um auszuruhen. Dokumente und Bilder zur Geschichte der hannoverschen Arbeiterbewegung 1814-1949 | Peter Schulz | Verlag Buchdruckwerkstätten Hannover GmbH | 1990
Stadtarchiv Hannover
Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart
| Dr. Klaus Mlynek,
Dr. Waldemar R. Röhrbein | Schlütersche GmbH & Co. KG Verlag und Druckerei | 2009
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