Lindener Gewerbe- Handel und Industriebetriebe von 1900-1964
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1900 Baugeschäft - Maurermeister H. Hoffmeister Die Firma für Hoch- und Tiefbau befand sich in der Eleonorenstraße 10. |
1900 Möbelhaus Hermann Sonnemann
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Sonnemann gründet 1900 auf dem Grundstück Limmerstraße 81 eine Bau- und Möbeltischlerei. 1910 kam dann noch eine Möbelfabrik mit eigener Kraftanlage, an der Fröbelstraße 18 dazu. Der Erste Weltkrieg machte dem Unternehmen ein Ende. Danach wurde wieder eine Tischlerei mit Möbelgeschäft eröffnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein Zweiggeschäft in der Spinnereistraße 9-11 eingerichtet, sowie einen weiteren Laden auf dem erworbenen Grundstück in der Limmerstraße 78. |
1901 Dampfkesselfabrik und Apparate-Bauanstalt Schrage & Struß
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Am 1. Oktober 1901 wurde die Dampfkesselfabrik von August Struß und seinem Schwager Carl Schrage in der Empelder Straße 98, in Badenstedt gegründet. Vorher hatten beide schon eine Kesselschmiede in Bornum betrieben. Nach dem Umzug aus Badenstedt, nach 1954, wurde die Apparate-Bauanstalt in der Davenstedter Straße errichtet. |
1901 Kartoffel- und
Kohlenhandlungen Die Kartoffel- und Kohlenhandlung von Friedrich Heise befand sich in der Ungerstraße 12-14. 1901 Baustoffgroshandel Georg Böcker Die Verwaltung befand sich in der Herschelstraße 6, aber das Lager war in der Fössestraße 3 c. 1901 Otto Messerschmidt OHG Die Großhandlung für Beutel und Tüten aller Art befand sich in der Spinnereistraße 11.
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vor 1902 Wilhelm Pieper Eisen-, Stahl-
u. Die Werkzeughandlung befand sich in der Deisterstraße 14.
Wilh. Pieper Eisen-, Stahl- u. Werkzeug-Handlung 27.01.1902 |
1902 Hotel und Gasthaus Zum Schwarzen Bären, Restaurant Bärenhöhle
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Noch Baustelle!!! Um 1646 wurden die ersten Vorläufer der Gaststätte Zum Schwarzen Bären, der Hengstmannsche Hof und der Falkonierhof gegründet. Später folgte das Hotel zum Schwarzen Bären. Danach, 1902 wurde die Gaststätte „Zum Schwarzen Bären“, als repräsentatives Jugendstilhaus am Schwarzen Bären 4, später in Hausnummer 8 umbenannt, gebaut. Bekannt wurde die Gaststätte als Restaurant Bärenhöhle. Es gab auch ein Lichtspieltheater namens Victoria-Theater im Gebäude. Hotel zum Schwarzen Bären | 26.12.1897 Freimaurer-Loge - Zum Schwarzen Baer Das Hotel und die Gaststätte beherbergte auch die Freimaurer-Loge "Zum Schwarzen Bär". 15 Freimaurerbrüder gründen im Jahr 1774 die Loge in der gleichnamigen Gaststätte unter Leitung des ersten Stuhlmeisters Adolf Ludwig Freiherr von Spörcken (1729-1784). Das Logensiegel bildet einen Bären auf vier Füßen ab. Ab 1779 finden die Logenabende im Albertinischen Haus, Seilwinderstraße 4, in Hannover und nicht mehr am Schwarzen Bären statt. Am 16. Juli 1935 löst sich die Loge auf Befehl der Nationalsozialisten auf. Letzter Stuhlmeister der Loge wird der Verlagsbuchhändler Oscar Schmorl (Schmorl und von Seefeld). Am schwarzen Bären | 25.10.1910 Restaurant Bärenhöhle - Schwarzer Bär | 15.01.1919 Im Haus Schwarzer Bär 4 befand sich auch ein Lichtspieltheater, das "Victoria-Theater". Das Kino hatte 233 Plätze und wurde 1910 von Wilhelmine Kaufmann (1885-1945) und ihrem Bruder übernommen. Die Direktion des Filmtheaters befand sich in der Minister-Stüve-Straße 14. Wilhelmine Kaufmann eröffnete 1908 das erste Lichtspielhaus in Linden, das Apollo-Kino. Schwarzer Bär - Cafe | 22.03.1908 Restaurant zum schwarzen Bären | 1945 Im Jahr 1942 wurde das Hotel als Zwangsarbeiterlager genutzt. Es wurden unter anderem auch italienische Zwangsarbeiter dort untergebracht. Im Oktober 1943 wurde das Gebäude bei einem amerikanischen Luftangriff durch B 17-Bomber zerstört. Am Schwarzen Bären | 30.06.1964 Brauerei-Gaststätte Schwarzer Bär | 28.08.1973 1954 erhält der weitläufige Platz offiziell den Namen „Schwarzer Bär“. Am 10. Dezember 1955 wird der Neubau, des Büro- und Geschäftshaus „Schwarzer Bär”, nun Hausnummer 8, mit einer Gaststätte (wieder eine Bärenhöhle) und einem Kino eingeweiht. Die Architekten waren die Brüder Paul und Rudolf Brandes. Das Kino bekommt den Namen Film-Palast und ist mit 880 Sitzplätzen eines der größten Filmtheater in Hannover. Am 15. Januar 1962 brannte das Kino komplett aus. Anfang der 1970er Jahre bekommt die Gaststätte den Namen "Brauerei-Gaststätte Schwarzer Bär". Von 1977 bis 1997 befand sich Hannovers erstes Fastfood-Restaurant (Mc Donald`s Inc.) im Haus Schwarzer Bär 8. |
1903 Altmetall - Eisen und Lumpenhandel Otto Kaselitz
Der Schrott und Lumpenhandel Otto Kaselitz befand sich in der Behnsenstraße 25-27. Es gab auch Außenstellen wie zum Beispiel am Allerweg (eine Lumpensortieranstalt) und an der Charlottenstraße (Schrotthandel).
1903 Fleischerei Gothe
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1903 eröffnet Herrmann Gothe an der Limmerstraße 28 seine Fleischerei. Bereits vorher befand sich in dem Geschäft, in Linden-Nord eine Fleischerei. Im laufe der Jahre wurden die Geschäftsräume mehrfach Umgebaut und erweitert. Im Jahr 1971 wurde der Verkaufsraum nochmals vergrößert und der Eingang von der Ecke Albertstraße an die Vorderseite des Gebäudes verlegt. Heute wird das Fleischerei-Fachgeschäft erfolgreich von Anke und Hennig Gothe geführt. |
1903 Hannoversche Erdölraffinerie GmbH
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Die Hannoversche Erdölraffinerie GmbH stellte Petroleum, Gas- Putz- Schmieröle und Erdölbitumen her. Seit dem Jahr 1905 war das Unternehmen auch im Internationalen Bohrgeschäft tätig. |
1904 Schallplatten Fabrik "Favorite" G.m.b.H.
Die Schallplattenfabrik "Favorite" G.m.b.H. wurde im August 1904 in der Leinaustraße 27 gegründet. In der Fabrik wurden ein- und doppelseitige Grammophonplatten hergestellt. Nach Umwandlung in eine Aktiengesellschaft, erwarb der Schallplattenfabrikant Carl Elof Lindström (1869-1932) im Jahr 1913 die Favorite AG, die ihren Sitz nun von Hannover-Linden nach Berlin verlegte. 1915 wurde die Favorite AG in die Lindström AG intrigiert und dann 1926 aufgelöst. vor 1904 Elektronische Werkstätte Geisel & Köchy Die Elektronische Werkstätte von Geisel & Köchy befand sich in der Garten Allee 1. vor 1904 Optische Anstalt Carl Ahlers Die Optischeanstalt von Carl Ahlers befand sich in der Falkenstraße 5. 1906 Fleisch und Wurstwarenfabrik Blumenthal Die Fabrik für Fleisch- Wurst und Suppenkonserven befand sich in der Wunstorfer Straße 88 in Limmer. |
Werbeanzeige in der Leipziger Uhrmacher Zeitung Nr. 16. |
vor 1906 Hannoversche Gummiwaren- und Textilriemen Fabrik Adolf Prestien u. Knüppel
Die Fabrik befand sich in der Elenorenstraße 19. Adolf Prestien gründete die Firma und Knüppel wurde später sein Teilhaber.
Hannoversche Gummiwaren- und Textilriemen Fabrik Adolf Prestien |15.02.1906 |
1907 Stahlwaren- und Waffenhandlung Die Stahlwaren- und Waffenhandlung Schasiepen befand sich in der Falkenstraße 8, später dann Am Schwarzer Bär 2, im Capitol Hochhaus an der Ihme-Brücke. 1907 Saline Georgenhall Garben & Eichwede OHG siehe 1882 Saline Georgenhall 1907 Blumen-Halle Tiemann Das Blumengeschäft Tiemann in der Limmerstraße 59 wurde im Jahr 1907 von Karl und Augste John gegründet. 1908 Bestattungsinstitut Conradi Das Bestattungsinstitut von Wilhelm Conradi befand isch in der Albertstraße 9. |
1908-1968 Tänzer-Grude-Öfen, seit 1923 Tänzers-Original-Grude-Ofen-Fabrik GmbH
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Die Fabrik wurde 1882 in Leipzig vom Schlosser und Konstrukteur Hermann Tänzer gegründet. Das Unternehmen stellte original Grudeöfen her. Die Öfen waren unter dem Namen Tänzer-Grude vertrieben worden. 1908 wurde die Produktion von Leipzig nach Linden verlagert. Zuerst zog man in die Fössestraße und später zum Bauweg. Seit 1923 war die Firma unter dem Namen Tänzers Original-Grude-Ofen-Fabrik in ganz Deutschland bekannt. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Betrieb weitgehend zerstört. Nach dem Krieg produzierte man, da Grudekoks nicht mehr ausreichend vorhanden war, Heißluftherde zum Backen, Braten, Grillen und Wärmen. Später wurden auch Waschmaschinen, Wäschepressen und Strickmaschinen gebaut. 1957 feierte man 75-jähriges Firmenjubiläum im Bauweg 38. Im Jahr 1968 wurde der Betrieb nach 86 Jahren geschlossen. |
1908 Schirm-Schmidt
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Das Schirmspezialgeschäft wurde im August 1908 von Heinrich Schmidt in der Limmerstraße 2 d. gegründet. Nach seinem Tod im Jahr 1948 übernimmt sein Sohn Heinrich Schmidt jun. die Firma. Im Frühjahr 1945 werden die Geschäftsräume durch Kriegseinwirkung total zerstört. Im Februar 1949 wird im Klaushof, in der Georgstraße 40, im kleinen Rahmen ein neues Geschäft eröffnet. Anfang Mai 1950 zog man in die Georgstraße 13. Die Firma war als Fachgeschäft mit eigener Fabrikation und Werkstatt eine der größten in Niedersachsen. |
1908 Apollo Lichtspieltheater
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Im Jahr 1908 wird aus dem ehemaligen Tanzsaal Sander (vormals der Saal von HENGSTMANNS RESTAURANT) das APOLLO mit 300 Plätzen. Der Tanzsaal SANDER in der Leinaustraße/Ecke Limmerstraße ist nicht zu verwechseln mit dem späteren Saalbau Sander, wie das Volksheim des Arbeiterbildungsvereins in den 1920er Jahren hieß. Die erst 23jährige Wilhelmine Kaufmann (1885-1945) eröffnete das Lichtspielhaus und Linden hat sein Kino. |
1908 Biergroßhandlung und Mineralwasserfabrik Theodor Rosenberg
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Die im Mai 1904, in Hannover gegründete Biergroßhandlung zog 1908 in die Wittekindstraße nach Linden. 1944 wurde der Betrieb durch Bombenschäden stillgelegt, bis Theodor Rosenberg jun. im Mai 1948 die Firma wieder aufbaute. 1952 wurde der Biergroßhandlung eine Mineralwasserfabrik angegliedert. Schon im Oktober 1952 waren die Betriebsräume in der Wittekindstraße zu klein, so dass der Betrieb in die Davenstedter Straße umzog. |
1909 Piano-Fabrik Adolf Weber
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Die Piano-Fabrik von Adolf Weber befand sich in der Nieschlagstraße 23. Es gab auch eine Werkstatt am Lindener Marktplatz 8. Werbeanzeige der Piano-Fabrik Weber | 1928 Lindener Schokoladen und Zuckerwaren | 01.04.1949 1909 Lindener Schokoladen und Zuckerwaren Die Fabrik von Joseph Schmitz, Fabrikation und
Großhandel, befand sich in der Ricklinger Straße 68. um 1909 Tabak- und Cigarren-Fabrik von Georg Söhrmann Die Tabak und Zigarrenfabrik von Georg Söhrmann
befand sich in der Fannystraße 13 Ecke Pavillonstraße. |
1910 Zahnräderfabrik und Lindener Gummiwarenfabrik August Seegers
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Die Zahnräder- und Lindener Gummiwarenfabrik von August Seegers befand sich in der Fössestraße 105. Am 1. April 1910 gründete August Seegers zusammen mit seinem Freund H. Rackebrandt in der Diekbornstraße 39/40 die Bauschlosserei Seegers-Rackebrandt. Am 27. Juni 1910 erwarb August Seegers gegen ein Bürgerrechtsgewinngeld von 10 Mark den Bürgerbrief der damaligen Stadt Linden. Nach kurzer Zeit trennte sich August Seegers von seinem Kompagnon Rackebrandt und begann mit der Herstellung von Zahnrädern. Seegers benannte in der Folge den Betrieb um in August Seegers Zahnräderfabrik Hannover-Linden. Die ständig steigende Nachfrage nach Zahnrädern und Getrieben war ein Grund dafür, dass am 1. September 1919 inmitten von Schrebergärten der Firmenneubau an der Fössestraße 105 begann. Andere Gründe waren Nachbarschaftsklagen in der Diekbornstraße wegen des ständig zunehmenden Fabrikationslärms in dieser Wohngegend.
Gesamtansicht des Zahnradwerkes und der Gummiwarenfabrik | 1930 Literatur- und Quellenverzeichnis: Bericht meines Vaters Kurt Rößiger, der nach seinem Eintritt als Schmied am 14. März 1916 insgesamt und ununterbrochen 43 Jahre in der Zahnräderfabrik August Seegers arbeitete und mir oft von den Arbeiten, mit denen er es damals zu tun hatte, berichtete. Zum Beispiel auch von der Herstellung, der schmiedeeisernen Grabeinfriedigungen für den Friedhof am Lindener Berg. Ich war von 1951 bis 1954 bei Seegers Lehrling und arbeitete dann bis zum Jahr 1957 als Technischer Zeichner dort. Jahre später hinterließ mir mein Vater eine kleine Broschüre, welche anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums am 1. April 1960 den Betriebsangehörigen zugänglich gemacht wurde. |
vor 1910 Cigarren-Fabrik Carl Nagel und Futterhandel Fritz Thöne
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Die Cigarrenfabrik von Carl Nagel und das Futtergeschäft von Fritz Thöne befand sich an der Deisterstraße 77, Ecke Allerweg. Heute befindet sich den Räumen das Spanische Restaurant Rias Baixas. |
1910-1920 Ladestelle Küchengarten GmbH
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Am 30. September 1910 trafen sich zur Gründung der Ladestelle Küchengarten GmbH, im Neuen Lindener Rathaus um 08:00 Uhr abends, im Beisein des amtlich bestellten Vertreters des Königlichen Notars der Rechtsanwalt Dr. jur. Walter Geise und folgende zwanzig Lindener Unternehmer, um die Gründung der Gesellschaft zu beurkunden. Der Fabrikant Ferdinand Sichel (Sichelwerke), der Fabrikant August Werner jun. (Bettfedernfabrik Werner & Ehlers), der Fabrikant Max Rüdenberg (Bettfedernfabrik Rüdenberg), der Prokurist Louis Wertheim (Hannoversche Aktien-Gummiwarenfabrik), die Direktoren Josef Stein und Richard Müller (Lindener Aktien-Brauerei vorm. Brande & Meyer), die Direktoren Gustav Bartel und Wilhelm Siercke (Hannoversche Gummi-Kamm-Companie Actien Gesellschaft Hannover-Limmer), der Direktor Ludwig Thoma (Hannoversche Brotwarenfabrik AG - Habag), der Prokurist Otto Wittenberg (Chemische Fabrik Königswarter & Ebell), die Inhaber Eduard Lüderitz und Wilhelm Pretzsch (Pretzsch & Lüderitz OHG), der Inhaber Heinrich Eppers (Firma Eppers), der Prokurist Otto Schenk (Kesselfabrik Conrad Engelke), der Inhaber Philipp Haasemann (C. Haasemann & Söhne OHG), die Kartoffelhändler Friedrich Branding und Friedrich Heise, die Prokuristen Dr. Otto Jordan und Adolf Droste (Georg Egestorffs Salzwerke und Chemische Fabriken Hannover AG), der Inhaber und Kaufmann Richard Stephanus (Firma Hermann Stephanus), der Steinbruchbesitzer Georg Berneburg (Straßenbaufirma & Steinbruch Berneburg), der Prokurist Dr. Hilderich Hartmann (Hartmann & Hauers OHG), der Inhaber Wilhelm Flentje (Firma Flentje) sowie der Prokurist Karl Könnecker für die E. Hillegeist OHG. Es wurde ein Gesellschaftervertrag mit dem Ziel für die Dauer von zehn Jahren eine Ladestelle Küchengarten GmbH zugründen beurkundet. Der Sitz der Gesellschaft war in Linden. Der Gegenstand des Unternehmens war die Empfangnahme eingehender und die Versendung abgehender Güter der einzelnen Gesellschafter. Das Stammkapital betrug 42,000 Mark und wurde in Bar, in unterschiedlicher höhe von den Gesellschaftern geleistet. Als Geschäftsführer wurde der Fabrikant Max Rüdenberg (Bettfedernfabrik Rüdenberg) bestellt. Als jährliche Vergütung wurden dem Geschäftsführer 500,00 Mark in vierteljährlichen Raten von 125,00 Mark gezahlt. Bekannt gemacht wurde die Gesellschaft im Deutschen Reichsanzeiger und im Lindener Lokalanzeiger. Die Gesellschaft wurde am 30. September 1920 wieder aufgelöst. Die Beurkundung durch den Rechtsanwalt Geise kostete insgesamt 159 Mark und 80 Pfennige. Literatur- und Quellenverzeichnis: |
ca. 1910 HR Hannoverscher Röhrenhandel Karl Nußbaum
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Der HR Hannoversche Röhrenhandel von Karl Nußbaum (geb. 1879) befand sich am Schlorumpfkoppelweg 3., später in Schlorumpfsweg umbenannt, in Linden/Ricklingen. Nußbaum, der mit seiner Familie in der Lüerstraße 1 (Hannover-Kirchrode) wohnte, war Jude. Er hing sehr an seinem Geschäft, musste es aber 1935 verschleudern und immigrierte danach in die USA. |
Wahrscheinlich wurde Karl Nußbaum stark unter Druck gesetzt, mit einer Verleumdungskampagne oder etwas ähnlichem, der recht frühe Zeitpunkt für den Verkauf seiner Firma spräche dafür. Der Unternehmer Otto Ellersiek hat wahrscheinlich 1935 den HR Hannoverschen Röhrenhandel von Nußbaum "erworben". Ellersiek hat den Namen der Firma nicht wirklich verändert (HR Hannoverscher Röhrenhandel Otto Ellersiek), wahrscheinlich hat Ellersiek das Warenlager, die Lieferanten und Kunden auch gleich mit übernommen. Alles sollte sicherlich so diskret und reibungslos wie möglich verlaufen. Nach dem Krieg bekam Karl Nußbaum eine Wiedergutmachung, das Wiedergutmachungsverfahren dauerte drei Jahre. Auch ein August Weinberg (geb. 1878) aus der Hohenzollernstraße 44, offensichtlich Karl Nußbaums Geschäftspartner wird in den Wiedergutmachungsakten erwähnt. Heute befindet sich am Ort die Werkstatt Linden, eine Einrichtung der WERKSTÄTTEN STADTKIRCHENVERBAND HANNOVER gemeinnützige GmbH. Die Werkstatt Linden ist bereits seit über 20 Jahren in der Jugendberufshilfe aktiv. |
Hannoverscher Röhrenhandel | 08.11.1922 |
Literatur- und Quellenverzeichnis:
Akte: Hann. 210 Acc. 2004/011 Nr. 64 Hauptstaatsarchiv
Hannover:
Hannoverscher Röhrenhandel Karl Nußbaum
(jetziger Inhaber Otto Ellersiek) in Hannover Linden 1935 bis
1943
Akte: Nds. 211 Hannover Nr. 7
Hauptstaatsarchiv:
Hannover Rückerstattungsverfahren
Karl Nußbaum und August Weinberg: Hannoverscher Röhrenhandel Otto
Ellersiek, Hannover 1949 bis 1951
Ich bedanke mich für die Recherche bei Frau Lina-Mareike Dedert vom Historischen Institut der Universität Potsdam | Lehrstuhl für deutsch-jüdische Geschichte.
1910 Sallier & Schaper Kunststeine und Stuck
Die Firma für Kunststeine und Stuck befand sich in der Pfarrstraße 16, in Linden-Nord. ca. 1910 Norddeutsche Isolierwerke Das Isolierwerk befand sich am Bauweg 14 und hatte einen Gleisanschluß zum Lindener Hafen. 1910 Oskar Rehren, Stahl- und Leichtmetallbau Die Firma wurde als Schmiede- und Schlosserei an der Göttinger Chaussee 12-14, im Jahr 1910 gegründet. Heute wird das Unternehmen erfolgreich von Tobias Höfer geführt. vor 1910 Pretzsch & Lüderitz OHG Die offene Handelsgesellschaft von Wilhelm Pretzsch und Eduard Lüderitz befand sich in der Limmerstraße 124. vor 1910 Firma Heinrich Eppers Die Firma befand sich in der Wunstorfer Straße 27. |
vor 1910 Beier-Schuhe Die Firma Beier-Schuhe hatte ihren Hauptsitz in der Großen Packhofstraße 36-37 in Hannover. Das Geschäft für Damen, Herren und Kinderschuhe betrieb auch eine Filiale in der Deisterstraße 11, in Linden. vor 1910 Kartoffelhandlungen Friedrich Branding Die Kartoffelhandlung befand sich in der Viktoriastraße 42. 1911 Buchbinderei Ernst Burgdorf Die am 1. Dezember 1911 gegründete Buchbinderei befand sich in der Wittekindstraße 26 a. vor 1911 C. Krack jr. Feuerungsanlagenbau 1911 wurden die Feuerungsanlagen erweitert, neue Dampfkessel bestellt und eingemauert. |
1911/12 Gasanstalt Linden der Imperial Continental Gas Assoziation (ICGA)
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Die Imperial Continental Gas Assoziation (ICGA) befand sich in der Nähe, der neuen Werksanlagen der Firma Gebr. Körting am Bauweg. Die Gasanstalt versorgte Hannover, Linden und das Umland mit Gas. Die Entwürfe für die Gasanstalt mit ihrem Gashochbehälter stammen aus Hamburg und wurden von dem hannoverschen Architekten Wilhelm Mackensen durch eine aufwendige Fassadengestaltung ergänzt. Die Gasanstalt ist immer noch in Betrieb. Die Gasanstalt an der Glocksee, 1825 auf einem von Georg Egestorff (1802-1868) erworbenen Gelände, in nur drei Monaten errichtet, war das erste Gaswerk seiner Art auf dem europäischen Kontinent. Erst ein Jahr später, im Jahr 1826 bekam auch Berlin eine moderne Gasanstalt. Ab 1833 wurde der hannoversche Ingenieur und Industrielle Ernst Körting (1842-1921) als technischer Leiter der Gasanstalt eingesetzt. Ab 18. Juni 1883 gründete die ICGA ihre eigene Betriebskrankenkasse. 1889 waren 382 Arbeiter im Gaswerk beschäftigt. Die Englische Gasgesellschaft zu Hannover legte 1854 von der neuen Gasanstalt an der Glocksee, auf ihre Kosten ein Hauptgasrohr über die Ihme-Brücke bis zur Weberstraße nach Linden-Süd. |
Anstelle der Straßenbeleuchtung durch einige wenige Öllampen trat am 13. April 1854 die Gasbeleuchtung. Ab 1873 nutzte das Gaswerk an der Glocksee den Güterbahnhof Küchengarten für die Kohlelieferungen. Vom Bahnhof wurde die Kohle per Drahtseilbahn über die Ihme zum Werk transportiert. Erst 1892 stellte man den Betrieb ein und baute eine Eisenbahnbrücke über den Fluss. Bis 1912 versorgte die Gasanstalt an der Glocksee, mit zwei Gasbehältern und neun Öfen, mit je vier eisernen Retorten Hannover und Linden mit Gas. Ab 1912 übernimmt dies die neue errichtete Gasanstalt am Bauweg. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs übernahm die Stadt Hannover die Verwaltung des Gaswerks an der Glocksee und kaufte es 1918 der Imperial Continental Gas Assoziation (ICGA) ab. 1930 wurde die Gasanstalt außer Betrieb gestellt, nur die großen Gasbehälter, zur Speicherung des Gases wurden weiter genutzt. Die restlichen Gebäude der Gasanstalt wurden erst im Jahr 1960 abgerissen. Die Kellerräume waren noch vorhanden und wurden 2009 wegen Schadstoffbelastung abgetragen. |
Blick von der Ihmebrücke auf die Englische
Gasanstalt |
1912 Orpil Seifenwerke
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Franz Wilhelm Henkel (1882-1959) gründet 1912 die Orpil Seifenwerke in der Davenstedter Straße 83., in Linden-Mitte. Er war Gründungsmitglied der 1918 entstandenen Deutschen Demokratischen Partei (DDP) und bis zu deren Auflösung 1933 im Vorstand vertreten. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde Franz Wilhelm Henkel mehrfach verhaftet und misshandelt. Henkel war an der Bildung der Industrie- und Handelskammer Hannover (IHK) beteiligt und zeitweise deren Präsident.
Werbeanzeige - Orpil-Seifen-Werk - 1941 Henkel war seit April 1945 im Hauptausschuss für den Wiederaufbau Hannovers tätig und von Januar bis Oktober 1946 Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover. Er blieb bis Mai 1947 stellvertretender Oberbürgermeister, ehe er in den niedersächsischen Landtag wechselte und dort bis zu seinem Ausscheiden 1951 stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Freie Demokratische Partei (FDP) war. Franz Wilhelm Henkel starb am 14. Juni 1959. Die Firma Orpil Chemie GmbH hat noch heute ihren Firmensitz und die Produktion in der Davenstedter Straße 83. |
vor 1912 Kaufhaus Blumenthal & Homann
Das jüdische Warenhaus Blumenthal & Homann befand sich in der Limmerstraße 46-48, Ecke Leinaustraße. Das Geschäft war Lindens größtes Kaufhaus.
Werbeanzeige von Blumenthal & Homann | 1913 |
1914 Werkstatt für Polsterwaren und Innendekoration von Karl Godehard Die Polsterei befand sich in der Deisterstraße 30. vor 1914 Gaststätte „Zur Tränke"
Fredinand Warlich, vor 1934 Waldemar Kornagel, Die Gaststätte befand sich in der Nieschlagstraße 32 und wurde 1991 geschlossen, und zu Wohnraum umgebaut. |
1915 Norddeutsche Geschosswerke
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1915 gründete Senator Leopold Fischer (1853-1927) ein Füllwerk für Munition, die Norddeutschen Geschosswerke. Leopold Fischer war seit 1889 Bürgervorsteher des 3. Bezirks und wurde im Dezember 1896 vom Bürgervorsteherkollegieum und dem Magistrat als erster jüdischer Deputierter in die Calenberg-Grubenhagensche Ritterschaft gewählt. |
1917 Der Lindener Hafen wird im Frühjahr in Betrieb genommen
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Von 1913 bis 1916 wurden die Arbeiten zum Bau des Ems-Weser-Kanals im Raum Hannover durchgeführt. Dies beinhaltete auch den Bau der Lindener (Limmer) Hafenschleuse und des elf Kilometer langen Stichkanals nach Linden, der den Lindener Hafen mit dem Mittellandkanal verbindet. Die Schleuse hebt das Niveau um 7,80 Meter auf die Höhe des Hafenbeckens von 58,1 Meter über NN. Nachdem 1913 die Stadt Linden den Bau des Hafens beschlossen hatte, wurde im April 1917 das erste Motorgüterschiff im Lindener Hafen entladen, gleichzeitig wurde der Eisenbahnbetrieb durch die Lindener Hafenbahn Gesellschaft mbH aufgenommen. Leine-Weser-Kanal. Partie bei Linden-Limmer | 01.08.1922 Hafenschleuse | 05.02.1931 Ab 1962 übernahm der Hafen- und Bahnbetrieb Linden die Umschlagaktivitäten und Beförderungsleistungen zum neu gebauten Kohlekraftwerk Linden, an der Ihme, die erst 1990 eingestellt wurden. Immer wieder wurden der Hafen und die Hafenbahn ausgebaut und modernisiert. Seit 1991 ist der Hafen mit einer Umschlagsanlage für den Kombinierten Ladungsverkehr von Straße und Schiene ausgestattet und unterhält regelmäßige Verbindungen mit Verona und Wien. |
1918 Buchhandlung Gebr. Hartmann/Geha
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1918 erfolgte die Gründung der GEHA-Werke zur Herstellung von Bürobedarfsartikeln. Im September 1918 gründet Heinrich (Heinz) Hartmann (1892-1971) zusammen mit seinem Bruder Conrad Hartmann (1896-1977) und dem Buchhändler Hans Klinge "Am Schwarzen Bären 7" eine Buchhandlung mit Büromaterialversand, der sehr schnell zu einem der größten seiner Art wurde. Mit Beginn der 1920er Jahre verließen die Brüder die Firma und gründeten eine Fabrik für Bürobedarf. Aus den Anfangsbuchstaben des Firmennamens der Gebrüder Hartmann entstand das Firmen-Logo Geha, der ausgeschriebene Name Gebr. Hartmann blieb der Buchhandlung, aus dem Versandgeschäft für Bürobedarf entstand das Weltunternehmen Geha. 1921 war das Jahr des Baubeginns für die ersten Fabrikgebäude der Werke an der Sutel-/Podbielskistraße. Seit ihrer Gründung haben sich die Geha-Werke zu einer der bedeutendsten europäischen Erzeugungsstätten neuzeitlichen Büro- und Schreibbedarfs entwickelt. Sie wurden zunächst als eine Familien-GmbH geführt, an deren Spitze die Gründer und Inhaber zusammen mit den übrigen Mitgliedern der Geschäftsleitung auch 50 Jahre später noch standen. In zwei großen modernen Fabrikbauten waren 1959 ca. 1500 Mitarbeiter tätig. |
vor 1918 Kaufhaus Eduard Wolff Das Kaufhaus von Eduard Wolff befand sich in der Deisterstraße 4. 1918 Rohproduktehandel Gödeke Der Handel für Rohprodukte aller Art befand sich in der Fannystraße 14. 1918 Rohproduktehandel Arthur Weber Der Rohproduktehandel war am Kötnerholzweg 35. |
vor 1919 Paul Hugo Diez Drahtseilwerke, Hütten- und Kabelbetriebe 1919 Fabrik für Ladenbau und Gaststätteneinrichtungen Otto Herrmann Die Fabrik für Ladenbau befand sich in der Fröbelstraße 18. |
1919 Optisches Fachgeschäft Albert Schmidt
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Albert Schmidt (1880-1946) eröffnet 1919 eine Filiale seines Optischen Fachgeschäfts in der Deisterstraße 13. Gegründet wurde die Firma 1902 in der Georgstraße 38 in Hannover. Später wurde sein Unternehmen unter dem Namen Brillen-Schmidt bekannt. Auch Reichspräsident Paul von Hindenburg (1874-1934) ließ seine Brillen von Albert Schmidt fertigen. |
1919-2008 Elektro Lingenfelder
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August Lingenfelder gründete im April 1919 in der Deisterstraße 39 eine Reparaturwerkstatt für Radiogeräte. Später kam ein Ladengeschäft dazu, und das Sortiment wurde um weitere Elektroartikel erweitert. Das Geschäft befand sich von 1930 bis 1972 in der Deisterstraße. Da der Betrieb in der Deisterstraße aber zu klein wurde zog man in das Haus Deister- Ecke Charlottenstraße 1-3 um. Am 31. Dezember 2008 wurde das Fachgeschäft nach fast 90 Jahren geschlossen. |
1919 Baustoffgroßhandel Fritz Klingebiel
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Fritz Klingebiel, seit 1902 im Baustoffhandel tätig, gründete im November 1919 seine eigene Baustoffhandlung in der Glockseestraße. Im Januar 1925 trat sein Sohn Fritz Klingebiel jun. in die Firma ein. Da der Standort bald zu klein wurde zog man 1938 in die Fössestraße 77, auf ein 5000 qm großes Grundstück um. 1943/44 wurde der Betrieb mehrmals von Bomben getroffen. Für den großen Fuhrpark der Firma gab es eine eigene Werkstatt und Tankstelle. |
1919-1998 Einrichtugshaus Loeser
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Das Einrichtungshaus ist aus der im Jahr 1919 von Tapeziermeister Heinrich Loeser sen., in der Nieschlagstraße gegründeten Tapezier- und Dekorationswerkstatt Loeser hervorgegangen. Sein Sohn Heinz Loeser (1912-1998) begann nach seiner Ausbildung an der hannoverschen Werkschule die Firma mit Bauhaus und eigenen Entwürfen in ein modernes Möbelhaus umzuwandeln. Nach dem Zweiten Weltkrieg verkaufte man Polstermöbel. Ab Ende der 1960er Jahre zog die Firma zum Friedrichswall. Es gab Tochterunternehmen in Braunschweig und Berlin, die 1996/97 in selbständige Betriebe umgewandelt wurden. 1998 wurde das Geschäft in Hannover geschlossen. |
1920 Waggonbau-Unternehmen Schörling & Co., später Bucher-Schörling GmbH Maschinen
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Heinrich Schörling (1872-1958), Oberingenieur und zugleich Begründer des Spezialfahrzeugebaus machte sich im Jahr 1920 in Linden selbstständig. Die Firma bot alle denkbaren Spezialfahrzeuge für Verkehrsbetriebe und Dienstleister im In- und Ausland an. 1938 wurde das weltweit erste, saugend aufnehmende Kehrfahrzeug "System Schörling". Bis 1995 produzierte Schörling Waggonbau in Linden eine große Bandbreite an Spezialfahrzeugen. Nach dem 75 jährigen bestehen geriet das Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Einige Investoren übernahmen das Werk und bauen seither am Stammsitz, am Lindener Hafen, Straßenkehrmaschinen der Marke Bucher-Schörling. |
1920 Weinhandelshaus Bernhard Hasselbring
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Das Weinhandelshaus Bernhard Hasselbring ist seit dem 1. März 1920 in Linden-Süd ansässig. Der Weinkaufmann Bernhard Hasselbring gründete in der Brüningstraße 20 (heute: Laportestraße) seine Weinhandlung. Ab 1925 zog man mit den Verkaufsräumen in die Deisterstraße 40. Das Haus hatte Herr Hasselbring ein Jahr zuvor gekauft. 1928 wurde die Weinkellerei in der Brüningstraße 20 gebaut, an die eine weitere Weinhandlung angegliedert wurde. Das Weinangebot stammte aus einer eigenen Abfüllung, die Mehrzahl der Spirituosen wurde selbst hergestellt. Im Jahr 1945, 14 Tage vor Kriegsende wird das Haus in der Deisterstraße 40 durch Bombentreffer komplett zerstört und es kommt zu Plünderungen. 1947 beliefert die Firma Hasselbring die erste Export-Messe in Hannover, mit dem damals begehrten Messewein. 1956 tritt im Alter von 17 Jahren Dietrich Hasselbring als Lehrling in die Firma seines Vaters ein. Ein Jahr später stirbt Bernhard Hasselbring unerwartet. Der junge Dietrich übernimmt das Unternehmen. 1972 erfolgt der Beitritt in den Großeinkaufsverband der Deutschen Weinhändler. 1985 ist die Firma Gründungsmitglied der Weinwerbegemeinschaft Weinspektrum. Seit 1993 bietet die Firma Hasselbring mit der Weingalerie Hasselbring, auch in Hannover-Buchholz auf 450 qm. hochwertige Weine, Sekt und Edelspirituosen an. Heute wird das Unternehmen weiter erfolgreich von Dietrich Hasselbring geführt. |
1922 Reisebüro HANOMAG AG, ab 1923 Lindener Reisebüro Bangemann
Das Reisebüro Bangemann wurde am 1. Dezember 1922 als Firmenreisebüro in der HANOMAG, (Reisebüro HANOMAG AG) in der Bornumer Straße von Heinrich Bangemann (1881-1966) gegründet. Ein Jahr später, am 1. Dezember 1923, zog Heinrich Bangemann um in die Falkenstraße 4, Am Schwarzen Bär und nannte sich Lindener Reisebüro, nunmehr unabhängig von der HANOMAG AG. 1928 organisierte das Reisebüro die Fahrten für 1800 norddeutsche Sänger, zum Bundessängerfest in Wien. 1950 wurde der Neubau, anstelle des im Krieg zerstörten Geschäftshauses in der Falkenstraße eingeweiht. Aus diesem Reisebüro entstand später die First Reisebüro Gruppe. vor 1923 Körber & Weber Papier- und Papengroßhandlung Die Firma befand sich in der Deisterstraße 64-66. Es gab Filialen in Barmen, Köln und Hamburg. vor 1923 Hannoversche Montangesellschaft m.b.H. Die Hannoversche Montangesellschaft m.b.H. befand sich in der Davenstedter Straße 114. |
Körber & Weber Papier- und Papengroßhandlung 11.10.1923 |
vor 1924 Mode und Bekleidungsgeschäft Tebi
Das Mode und Bekleidungsgeschäft Tebi befand sich in der Nähe der HANOMAG. Für kurze Zeit leitete der jüdische Kaufmann Sally Hohenberg (1876-1938) als Geschäftsführer die Firma. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten nahmen die Anpöbeleien und Belästigungen gegenüber Sally zu. Sally Hohenberg starb am 1. Februar 1938 nach einem Selbstmordversuch im Jüdischen Krankenhaus in Hannover. vor 1924 Gebr. Baden - Großhandlung für Seifen und Kurzwaren (Inh. A. Reichenbach) Die Großhandlung für Seifen und Kurzwaren der Gebr. Baden befand sich in der Stephanusstraße 4. vor 1925 Textilwarenhandlung Herrmann Misanski Die Textilwarenhandlung und Wohnung des Jüdischen Kaufmanns Herrmann Misanski (geb. 1881) befand sich im Erdgeschoss, der Ritter-Brüning-Straße 24 b. |
Gebr. Baden - Großhandlung für Seifen und
Kurzwaren |
vor 1925 Baby Bazar Hannover Inh. Herrmann Blumenthal
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Der Baby Bazar Hannover von Herrmann Blumenthal (geb. 1866), wohnhaft in der Sedanstraße 35 in Hannover, befand sich in der Deisterstraße 9, neben dem Restaurant Zum Lindener Mond. In der Nacht vom 10. zum 11. November 1938 (Novemberpogrom) wurden die Schaufensterscheiben des Geschäfts zerstört. Der jüdische Inhaber Herrmann Blumenthal musste für die Sicherung und Reparatur seines Geschäfts selbst aufkommen. |
vor 1926 Metall-Lager Carl Gustav Krause
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Das Verkaufslager der Firma Carl Gustav Krause, die im Auftrag der Hirsch, Kupfer- und Messingwerke AG in Finow (Mark), Metallprodukte in Linden verkaufte, befand sich in der Minister-Stüve-Straße 4-6.
Werbeanzeige - Metall-Lager Carl Gustav Krause | ca. 1925 |
1926 Schrott- und Metallgroßhandel, Lumpensortierbetrieb Robert Kunze G.m.b.H.
Robert Kunze gründete 1926 seinen Schrotthandel. Er wurde 1906 in Leipzig geboren und kam bereits im Alter von drei Jahren nach Hannover. Mit zwanzig Jahren übernahm er das Schrottgeschäft seiner Schwester in der Altstadt Hannovers, am Goldenen Winkel und machte sich so selbstständig. 1938 wurde der Lagerplatz in der Altstadt zu klein, so dass ein zweiter am Leinehafen hinzugepachtet wurde. Zu dieser Zeit beschäftigte er zwanzig Mitarbeiter. 1949 wurde die Firma als Robert Kunze G.m.b.H. weitergeführt. 1951 wurde das Geschäft um eine Lumpensortieranlage erweitert. Im gleichen Jahr kaufte das Unternehmen ein Grundstück an der Davenstedter Straße 81, und pachtete ein weiteres an der Davenstedter Straße 128, die Firma zog dann um. 1952 wurde ein Zweigbetrieb in Celle eröffnet. |
Robert Kunze G.m.b.H. Büro- und Wohngebäude Davenstedter Straße 81. | 1954 |
1927 Städtische Bäder am Küchengarten
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Im Jahre 1927 wurden die Städtischen Bäder am Küchengarten erbaut. Sie dienten neben dem Wohnraum als öffentliches Bad, von dem man einen kleinen Teil im heutigen Theater am Küchengarten erhalten hat. |
vor 1928 Gebr. Lenzberg - Daunendecken- u. Steppdeckenfabrik
Die Daunendecken- und Steppdeckenfabrik der Gebrüder Lenzberg befand sich in der Fössestraße 79.
Gebr. Lenzberg - Daunendecken- u. Steppdeckenfabrik - Fössestraße 79 - 02.10.1928 |
vor 1928 Werkzeughandlung Richard Wirtheim Die Werkzeughandlung und Wohnung des jüdischen Kaufmanns Richard Wirtheim (geb. 1888) und seiner Frau Grete Wirtheim befand sich in der Egestorffstraße 1. vor 1928 Glas- und
Porzellangeschäft Am Küchengarten, in der Limmerstraße 3/5 befand sich das Glas- und Porzellangeschäft von Arthur Manne. Mehr zum Glas- und Porzellangeschäft Manne. vor 1928 J. Schleisner Eisen -
Metalle Die Firma befand sich in der Hamelner Straße 38 e, am Fischerhof. vor 1928 Imprägnierwerk
Hannover-Linden Die Firma war spezialisiert auf die Imprägnierung von Bahnschwellen und Hölzern aller Art. Es wurden auch Telegrafen- und Leitungsmasten geliefert. |
1928 Dampfwäscherei Friedrich Kuntze, später Kuntze & Burgheim Textilpflege GmbH
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1928 wurde auf dem Hinterhof, in der Elisenstraße 8, im ehemaligen Kohlenschuppen die Dampfwäscherei Friedrich Kuntze gegründet. Friedrich Kuntze war damals gerade mal 23 Jahre alt. Die Waschmaschinen wurden von der Düsseldorfer Firma Hartung, Kuhn & Co. auf Wechsel gekauft. Es wurde auch eine kleine Schleuder und eine dampfbeheizte Einmuldenmagel angeschafft. Auch sonst mussten für die Firmengründung Hypotheken aufgenommen werden, da auch einige Bauliche Veränderungen vorgenommen wurden. Am 15. Mai 1928 war es dann soweit die Dampfwäscherei Friedrich Kuntze öffnete für ihre Kunden. Es wurde die Wäsche auch Abgeholt und geliefert. Ab März 1935 gab es in der Podbielskistraße eine Annahmestelle für Wäsche, eine Heißmangel und später auch eine Spezialplätterei für steife Kragen. Gewaschen wurde weiterhin in der Elisenstraße, die Fertigstellung erfolgte aber dann in der Königsworther Straße mit mehreren Plätterinnen. Während des Zweiten Weltkriegs lief der Betrieb weiter. Im Oktober 1943 wurden das Gebäude, Elisen- Ecke Stärkestraße mit der Dampfwäscherei durch eine Luftmine schwer beschädigt. Die Dampfkessel und die Waschmaschinen funktionierten aber noch. Die Häuser Elisenstraße 3 und 10 wurden komplett zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden dann die Uniformen der Alliierten gewaschen. Am 12. November 1946 schlossen sich Friedrich Kuntze und Hans Burgheim, dieser hatte im Mai 1931 in die Familie eingeheiratet, zusammen und nannten ihre Firma nun Kuntze & Burgheim Dampfwäscherei OHG. 1947 wurde von Kuntze & Burgheim mit dem Bau und der Inbetriebnahme, der weltweit ersten Gegenstromwaschanlage begonnen. 1948 waren die Geschäftsräume in der Elisenstraße 8 wieder komplett hergestellt. Und im Sommer 1950 wurde auf dem von einer Fliegerbombe zerstörten Eckgrundstück Elisenstraße 10 ein Neubau eingeweiht. Die Firma Kuntze & Burgheim hatte im gesamten Stadtgebiet Hannovers Annahmestellen für ihre Kunden eingerichtet. 1956 wurde dann eine neue Produktionshalle an der Vahrenwalder Straße 191, auf dem Gelände der ehemaligen Kleingärtner in Betrieb genommen. Ab 1965 gab es Filialbetriebe mit Schnellreinigung, 1967 als Chemischreinigung. Vorher hatte man den Annahmen nur eine Provision gezahlt. 1971 wurde die DBL (Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH) durch sechs Gesellschafter, darunter auch Kuntze & Burgheim gegründet. 1977 erfolgte die Umwandlung und Umfirmierung in Kuntze & Burgheim Textilpflege GmbH & Co. KG. 1980 wurden die Filialen an die Traditionsfirma Stichweh verkauft. Die Firma setzte nun ihren Schwerpunkt auf das Textilleihgeschäft. 1982 wurde das Grundstück in der Elisenstraße 10 an die Landeshauptstadt Hannover verkauft. Im Gebäude befindet sich heute der Jugendtreff Linden-Nord. 1985 wurde die Firma in Kuntze & Burgheim Textilpflege GmbH umbenannt. Am 1. April 1995 wurde eine neue Betriebsstätte in Hermsdorf bei Magdeburg eröffnet und 2000 durch eine zweite Halle erweitert. Im September 2003 konnte die Firma Kuntze & Burgheim Textilpflege GmbH ihr 75 jähriges Betriebsjubiläum feiern und die Firmenchronik Geschichten aus der Waschküche Präsentieren. |
vor 1928 Strumpf- und Putzhaus Hertz & Co. Inh. Sally Löwenstein (geb. 1880)
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Das Strumpf- und Putzhaus Hertz & Co. befand sich in der Deisterstraße 78. In der Nacht vom 10. zum 11. November 1938 (Novemberpogrom) wurden die Schaufensterscheiben des Geschäfts zerstört. Der jüdische Inhaber Sally Löwenstein, der dort auch wohnte musste für die Sicherung und Reparatur des Geschäfts selbst aufkommen. Sally Löwenstein starb wahrscheinlich 1938 im Konzentrationslager Sachsenhausen-Oranienburg bei Berlin. |
vor 1928 Adlerwerke, vormals Heinrich Kleyer AG
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Die Adlerwerke produzierten unter anderem Fahrräder und Schreibmaschinen. Die Produktion befand sich in der Falkenstraße 16-20. In der Georgstraße 34, in Hannover befanden sich die Ausstellungs- und Verkaufsräume. Die Adlerwerke Hannover waren ein Tochterunternehmen der 1880 gegründeten Adlerwerke aus Frankfurt am Main. Während des Zweiten Weltkriegs gab es in den Räumen der Adlerwerke auch Kriegsgefangenenunterkünfte und Zwangsarbeiterlager. In der Liste des Catalogue of Camps and Prisions (CCP), herausgegeben vom International Tracing Service (ITS) im Jahre 1949 wird ein Lager in der Konkordiastraße mit mehr als 75 Insassen aufgeführt. |
vor 1928 Riemenwerke Stiegelmeyer & Co Die Firma befand sich in der Deisterstraße 63. Inhaber war Heinrich Bollemann. vor 1928 Ofenfabrik Hermann Heine in Limmer Die Fabrik befand sich in der Weidestraße 3. Später, vor 1934 zog man in die Fössestraße 73 nach Linden, und übernahm die Ofenfabrik von Georg Vaupel aus dem Jahr 1883. |
1929 Tabak Papier und Schreibwaren Fritz Kivelitz Seit 1929 befindet sich das Geschäft in der Posthornstraße 30, in Linden-Mitte. 1931-1960 Feinbäckerei Wilhelm Wulfes Die Bäckerei von Wilhelm Wulfes befand sich bis 1960 in der Charlottenstraße 32, in Linden-Süd. |
vor 1930-1938 Manufakturwarenhandel von Max Goldschmidt in Limmer
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Das Geschäft des jüdischen Inhabers Max Goldschmidt (geb. 1876) befand sich in der Wunstorfer Straße 21, in Limmer. Herr Goldschmidt selbst wohnte im Gartenweg 4, in Limmer. |
1934 Schuhhaus Gisy
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Der Ursprung des traditionsreichen Schuhhaus Gisy liegt in Berlin. Im Jahr 1934 zog Gerhard Gisy nach Hannover und eröffnete in der Deisterstraße, in Linden seine erste Filiale. 1943 brannte das Geschäft aus und während des Zweiten Weltkriegs musste der Betrieb zeitweise eingestellt. Auch heute sind Schuhe von Gisy in Hannover zuhaben. Ein Geschäft in Hannover-Linden gibt es zwar nicht mehr, dafür aber in der Innenstadt Hannovers. |
vor 1934 Lindener Dampf- Wäscherei Ferdinand Filthuth
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Die Wäscherei befand sich in der Nieschlagstraße 24-25. Wäschereibesitzer Ferdinand Filthuth war auch Präsident des Vereins für Fortbildung Hannover. Das Schulhaus der Privaten-Fortbildungsschule befand sich im Rust-Haus, in der Altstadt - in der Burgstraße 29-30. Das Vereinsmotto lautete: VORWÄRTS IMMER - RÜCKWÄRTS NIMMER |
vor 1934 Schokoladenfabrik und Süßwarenhandel Hermann Marx & Co.
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Die Schokoladenfabrik und der Süßwarengroßhandel befand sich in der Leinaustraße 9, dann 1949 in der Elisenstraße 44, ab 1958 in der Nieschlagstraße 19. Später gab es dort das Lebensmittelgeschäft MARXHOF. Heute steht auf dem Gelände ein Kindergarten der Landeshaupstadt Hannover.
Werbeanzeige der Schokolandenfabrik Marx | 1958 |
1935 Vereinigte Leichtmetall Werke GmbH (VLM)
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Die Vereinigte Leichtmetall Werke GmbH (VLW) wurde von den im Jahr 1927, in Bonn gegründeten Vereinigten Aluminiumwerken (VAW) als Tochterfirma gegründet. Standort des Werks waren seit 1935 die ehemaligen HAWA-Werkshallen auf dem Tönnisberg. Die VLM war eine Leichtmetallgießerei, ein Halbzeugwerk für die Verarbeitung von Aluminium zu Blechen und weiteren Produkten. 1937 wurde ein weiteres Werk in Laatzen gebaut. Beide Werke wurden von den Nationalsozialisten in die Rüstungsproduktion eingebunden. 1947 wurden die Hallen in Laatzen abgebrochen um Platz für die Hannover Messe zu schaffen. Die 110 m langen Fabrikhallen an der Göttinger Chaussee 12 und am Schlorumsweg sind heute noch erhalten. Auch das große Firmenlogo ist noch vorhanden. |
vor 1935 Schuhwarenhandlung von Die Schuhwarenhandlung des jüdischen Inhabers Brettschneider befand sich in der Limmerstraße 1. |
vor 1935 Bäckerei Albert Francke Die Bäckerei befand sich in der Grotestraße 12., wenige Wochen vor der deutschen Kapitulation am 8. Mai 1945 wurde das Geschäft von Passanten geplündert. vor 1936 Primos-Werk - Metallwaren Prägewerk |
1948 MARTIN BRAUN - Backmittel und Essenzen KG
1931 gründet der Konditormeister Martin Braun (1898-1963) in Berlin seine Firma "Feinbackbedarf Martin Braun". Nach neun Jahren beschäftigte er bereits über 100 Mitarbeiter. Nach dem Zweiten Weltkrieg, 1948 entsteht in München die erste Niederlassung. Der Firmensitz wird nach Hannover-Linden auf das Gelände der zerstörten Mechanischen Weberei an der Blumenauer Straße 20-22 verlegt. Im Jahr 1963 stirbt der Firmengründer und 1971 zieht die Firma in einen Neubau nach Hannover-Ricklingen, in die Tillystraße. vor 1949 Rumpelmayer Schokoladen GmbH Die Schokoladenfabrik Rumpelmayer stand an der Badenstedter Straße 44.
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Martin Braun Backmittel und Essenzen |
vor 1950 Autohallen Chr. Preiss
Die Autohallen mit Garagen, Kraftfahrzeugen, und Autoverleih an Selbstfahrer befanden sich in der Küchengartenstraße 2 a. Später war hier viele Jahre die Yamoto GmbH (Motorradhandel) zu Hause. Heute steht auf dem Gelände ein Neubau/Wohnhaus. vor 1952 Trümpler-Schrauben G. M. B. H. vor 1958 Asta Saat - Dormann & Preuß Der Asta-Saat Handel befand sich in der Deisterstraße 39-41.
WANN WURDEN DIE FIRMEN GEGRÜNDET? |
Autohallen Chr. Preiss - Küchengartenstraße 2 a | 1954 |
1964-1972 Kneipe Amsterdam, dann 1972-2008 Barkarole
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Die Barkarole in der Konkordiastraße 8, 1964 bis 1972 unter dem Namen Amsterdam, (zeitweise Lesbenkneipe) war eine traditionsreiche Schwulenkneipe. Der Wirt Karl-Heinz Zech (1931-2008), genannt Carola trat in seinen frühen Jahren als Damenimitator unter den Künstlernamen Caroline Duprés und Gloria Goldin u. a. in Berlin und Paris auf. Die seit den 1960er Jahren nur wenig veränderte Einrichtung der Barkarole zeigte ein lebendiges Museum schwuler Geschichte in Hannover. Als am 6. November 2008 Karl-Heinz Zech verstarb wurde die Gaststätte geschlossen und nicht wiedereröffnet. Anfang 2010 wurde mit Umbauarbeiten begonnen. Nach Abschluss der Arbeiten ist die Kneipe mit der historischen Einrichtung am 19. Juni 2010 unter dem Namen „Barkarole die Schlager-Kneipe“ wiedereröffnet worden. |
Literatur- und Quellenverzeichnis
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Andreas-Andrew Bornemann /
Anzeigen / Belege / Postkarten / Text Wer etwas zu berichten oder zu berichtigen hat kann
sich gerne beteiligen. Das Buch der alten Firmen der Stadt
Hannover | Adolf Sponholz Verlag Hannover | 1954 |















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