Evi Eva (1899-1985)
Evi Eva, eigentlich Elly Giese wurde am 30. Dezember 1899 in Berlin geboren. Sie war Film und Theaterschauspielerin. Zunächst arbeitete Evi Eva im Zigarettengewerbe. Im Alter von 19 Jahren wurde sie für den Film entdeckt und erhielt sofort Hauptrollen. Oft verkörperte sie Berliner Gören zum Beispiel Backfische in Filmkomödien, seltener wirkte sie in Filmen mit dramatischem Inhalt mit. Neben ihrer Filmarbeit trat sie auch immer wieder an Berliner Bühnen auf. Zu ihren bekanntesten Stummfilmen gehören Nirvana (1920), Der Eid des Stephan Huller (1921), Am Rande der Grossstadt (1922), Der Veilchenfresser (1926), Der grosse Unbekannte (1927), Venus im Frack (1927) und Kaczmarek (1928). Schon gegen Ende der 1920er Jahre musste sie sich
mit immer unbedeutenderen Rollen zufriedengeben, und mit Beginn der
Tonfilmzeit erhielt sie kaum noch gute Angebote. Im Tonfilm spielte
sie Rollen in Die lustigen Weiber von Wien (1931), Schüsse an
der Grenze (1933), Wenn ich König wär (1934), Die einst bekannte Schauspielerin lebte in sehr ärmlichen Verhältnissen und zog 1962 nach München, kehrte aber wieder nach Berlin zurück. Evi Eva starb am 4. Januar 1985 in Berlin.
Filmografie (Auswahl | Fettdruck = im Archiv)
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Literatur- und Quellenverzeichnis
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Andreas-Andrew Bornemann / Postkarte / Text Wer etwas zu berichten oder zu berichtigen hat kann
sich gerne beteiligen. Collector's Homepage -
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