Marie Johanna Erika Glässner (1890-1959)
Marie Johanna Erika Glässner wurde am 28. Februar 1890 in Erfurt, im Freistaat Thüringen geboren. Erika Glässner wurde 1890 als Tochter des Kunstmalers Gottfried Glässner geboren. Ihr Bruder war er Opernsängers Kurt Glässner. In ihrer Jugend erhielt Erika Glässner Ballettunterricht. Ihr Debüt gab sie 1910 als Tänzerin am Stadttheater in Erfurt. In den folgten Jahren erhielt sie Engagements als Tänzerin und Schauspielerin in Olbernhau, Halberstadt und Frankfurt am Main. Im Jahr 1914 stand sie erstmals in Berlin am Lustspielhaus auf der Bühne. Ab 1915 übernahm Erika Glässner tragende Rollen als Stummfilmschauspielerin. Der häufigste von ihr porträtierte Figurentypus war dabei der der kessen Verführerin, so in dem Film Tragödie der Liebe (1923) mit Emil Jannings (1884-1950). 1926 heiratete sie den Politiker Arnold Kalle (1873-1952). Obwohl ihre Rollen im Laufe der Jahre immer kleiner wurden, blieb sie lange Zeit eine vielbeschäftigte Filmschauspielerin, die nebenher auch weiterhin Theater spielte. Mit zunehmendem Alter verkörperte sie hauptsächliche strenge Schwiegermütter. Nach dem Zweiten Weltkrieg bekam sie zwei Rollen in DEFA-Produktionen, sie spielte vornehme ältere Damen. Nach dem Tod ihres Ehemannes Arnold Kalle ließ sich Erika Glässner im März 1956 in Gießen nieder, wo sie drei Jahre später, am 21. Juli 1959 Selbstmord verübte. |
|
Filmografie (Auswahl | Fettdruck = im Archiv)
|
|
Literatur- und Quellenverzeichnis
|
Andreas-Andrew Bornemann / Postkarte / Text Wer etwas zu berichten oder zu berichtigen hat kann
sich gerne beteiligen. Collector's Homepage -
www.cyranos.ch |



