Döhrener Turm | Lister Turm | Pferdeturm
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Um das Döhrener | Lister und Pferdeturm-Archiv
anzuschauen - bitte den Archiv-Link öffnen. Döhrener Turm Der Döhrener Turm wurde 1382 südlich von Hannover als Teil der Hannoverschen Landwehr mit circa 17.000 Mauer- und Dachsteinen errichtet. Der Turm wurde mit drei Geschossen erbaut, die einen Innendurchmesser von rund vier Meter haben. In den etwa 1,3 Meter starken Wänden wurden Schießscharten eingelassen. Wie auch die anderen Warttürme und Warthäuser des Landwehrsystems diente auch dieses Bauwerk seit dem Mittelalter mehreren Zwecken. Der Turm war lange Zeit Teil der militärischen Vorfeldverteidigung der Stadt, Grenz- und Zollstation mit Schlagbaum und Wirtshaus sowie Posten zur Überwachung des Holzdiebstahls aus der Eilenriede. Im Jahr 1486 verzögerte die Turmbesatzung angeblich einen Überfall auf die Stadt Hannover. Die Angreifer errichteten Scheiterhaufen, brannten den Turm nieder und töteten die Turmbesatzung. 1488 wurde der Döhrener Turm auf dem Grundriss des alten Turms neu errichtet, was die Inschrift eines Steins bezeugt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg verlor er seine militärische Bedeutung. Bis 1650 war der Turm mit einem Turmwächter besetzt. Danach diente er als Zollstation. Ende des 16. Jhs. wurde bereits eine Schänke mit Wohngebäude am Turm eingerichtet. In späterer Zeit entwickelte sich daraus eine Waldwirtschaft die, die Bürger gerne bei Ausflügen in die Eilenriede besuchten. Gruss vom Döhrener Thurm | 03.02.1900 Döhrener Turm | 20.05.1928 Im 19. Jh. nutzten die Städter für Sonntagsausflüge eine Pferdebahn von der Stadt zum Turm. Im Jahr 1888 wurde der Turm umgebaut. Dabei wurde auf die drei Geschosse ein achteckiges Fachwerkgeschoss mit Spitzdach aufgesetzt. An der Nordseite wurde ein Reliefbild eines Knappen mit städtischem Wappen angebracht. In dieser Zeit befanden sich noch Wohngebäude und Stallungen am Turm, die wahrscheinlich um 1930 abgerissen wurden. 1890 führte am Turm die Straßenbahnlinie von Hannover nach Laatzen vorbei. Bei der Eingemeindung von Döhren und Wülfel in die Stadt Hannover 1907, wurden die Grenzsteine nahe dem Döhrener Turm weiter stadtauswärts verlagert. Die Bombenangriffe auf Hannover während des Zweiten Weltkriegs schädigten die Bausubstanz des Turms. Obwohl nicht direkt von Bomben getroffen, gab es Risse in den Deckengewölben und auch das Dach war abgedeckt worden. Die Schäden am Turm wurden nur notdürftig ausgebessert. Erst 1975 wurde von der Stadt Hannover mit Hilfe von Spenden durch Bürger restauriert. Dabei entstanden ein Kaminzimmer und der repräsentative Ausbau des oberen Holzgeschosses. 1982 wurde das 600-jährige bestehen des Turms mit einem Fest gefeiert. Tödlicher Streit am Döhrener Turm: Gast stach den Wirt mit einem Degen nieder! Zu den Gästen in der Schankwirtschaft am Döhrener
Turm, am 3. August 1670 zählte eine Gruppe hannoverscher
Reiter. Literatur- und Quellenverzeichnis: |
Lister Turm
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Ursprünglich war der Lister Turm ein Wartturm der mittelalterlichen Hannoverschen Landwehr, im Jahr 1387 erstmals erwähnt. Das alte Gebäude, sowie das zugehörige Forsthaus und der Turm wurden Mitte des 19. Jhs. abgebrochen und durch eine romantisierende Nachbildung 1895 vom Architekten Hermann Schaedtler (1857-1931) ersetzt. Der angeschlossene Bier- und Kaffeegarten mit immerhin fast 3000 Sitzplätzen war und ist ein beliebtes Ausflugsziel der Hannoveraner. Auf dem Freigelände fanden regelmäßig große Garten-Konzerte statt.
Listerturm |
17.08.1903 Listerturm
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16.06.1905 Listerthurm Die Gebäude überstanden den Zweiten Weltkrieg unversehrt, da sie am Rand der Eilenriede, dem Stadtwald von Hannover stehen. Der Lister Turm beherbergte auch zeitweise die Hochschule für Musik und Theater. Heute dient der Lister Turm als Freizeitheim der Landeshauptstadt Hannover für die Stadtteile List und Oststadt. Gruss vom Listerturm | 01.08.1898 Listerturm | 08.05.1910 |
Pferdeturm
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Der Pferdeturm wurde im Jahr 1387 als Wartturm, der Hannoverschen Landwehr am Teilstück zwischen der Stadt Hannover und dem Dorf Misburg errichtet. Südlich und nördlich des Pferdeturms finden sich in der Eilenriede heute noch gut erhaltende Abschnitte der Landwehr mit Graben und Wall. 1404 wurde der Turm als Hardenbergstorn erstmals urkundlich erwähnt. Die ausgebaute Landwehr schützte als vorgeschobenes Grenzsicherungs- und Befestigungssystem das mittelalterliche Hannover. Gruss vom Pfredethurm | 25.03.1900 Waldrestauration Pferdeturm | 07.02.1905 Wie die anderen Landwehrtürme (Lister- und Döhrener Turm) wurde der Pferdeturm als Durchgangsstation an einer Straße errichtet. Eine Wartstation mit Schlagbaum überwachte den Verkehr zur Stadt. Der Name Pferdeturm ergab sich erst später durch einen Pferde- und Fohlenstall, den der Stadtrat an dieser Stelle hatte einrichten lassen. Nachdem die Landwehr, als Sicherung der Stadt an Bedeutung verloren hatte, diente der Pferdeturm als Forstamt, um den massiven Holzdiebstahl in der Eilenriede einzudämmen. Im Jahr 1890 zerstörte ein Brand das Forsthaus. Danach wurde ein zweistöckiges Gebäude direkt am Turm errichtet. Das Haus diente bis zum Zweiten Weltkrieg als Ausflugscafe und wurde danach leider abgerissen. Waldwirtschaft Pferdeturm, Inh. Eduard Bock | 05.08.1905 Städt. Waldwirtschaft Pferdeturm | 14.04.1912 1892 erhielt der Pferdeturm ein Fachwerkgeschoss mit spitzem Dach. Der Turm hat einen nahezu quadratischen Grundriss von etwa vier Meter Seitenlänge. Der untere Bereich des Turms besteht bis in 3,8 Meter Höhe aus Bruchsteinen. Darüber sind weitere Geschosse in Ziegelbauweise aufgesetzt. 1965 erfolgten weitere Renovierungsarbeiten, auf die ein Ziegelstein hinweist. |
Literatur- und Quellenverzeichnis
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Andreas-Andrew Bornemann / Postkarten / Text Wer etwas zu berichten oder zu berichtigen hat kann
sich gerne beteiligen. Geschichte der Stadt Hannover I/II
| Dr. Klaus Mlynek, Dr. Waldemar R. Röhrbein | Schlütersche Verlag
| 1994 |





