Postkarten-Archiv | Andreas-Andrew Bornemann | Hannover-Linden | 2002-2017
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Djita Salomé "Das blaue Weib"

"Djita Salomé" behauptete sie wäre Ägypterin, tatsächlich wurde sie in Deutschland geboren. Sie war außer im Gesicht, auf der Brust und den Händen ganzkörpertätowiert. "Djita Salomé" hatte 14 verschiedene Farben auf ihrem Körper. Die Tätowierungen wurden angeblich mittels Feingold-Nadeln von Sioux-Indianern des Dakotastamms in den USA ausgeführt. Ihre Tätowierungen sollen 30.000 Mark gekostet haben und wer mehr Farben vorzuweisen hätte dem würde sie sofort 10.000 Mark zahlen.

                             

           Salome - Die einzig dastehende              SALOME - Die einzig dastehende                           DJITA-SALOMÉ 
           in 7 Farben tätowierte Schönheit.            in 7 Farben tätowierte Schönheit:                 LA POLYCHROMO VIVANTE
                                                                                  Ohne Konkurrenz!

Es gibt Karten, auf denen "Djita Salomé" als "Das blaue Weib" und "La Salomé" betitelt wird. Sie trat in ganz Europa auf. 1900 war sie in "Castans Panoptikum" und 1912 im "Berliner Passage-Panoptikum" zusehen, beide befanden sich in der Friedrichstraße in Berlin. Weitere Auftritte gab es 1912 in Frankreich, im "Luna Park Paris" und im "Luna Park Lyon". Um 1913 war ihr Impresario (Manager), für ihre Internationalen Tourneen, F. Cornélio aus Oldham (World`s Fair Office) in England.

Sie war eine der wenigen Schaustellerinnen, die eine eigene Schaubude besaßen, mit der sie auf Jahrmarkt- und Zirkusveranstaltungen zusehen war. Sie wurde unter anderem in Berlin, Paris/Frankreich, London/England, New York City/USA und St. Petersburg/Russland für ihre Tätowierungen prämiert. Wann und wo "Djita Salomé" starb ist leider nicht bekannt.

Djita Salomé

                           

           SALOMÉ, die einzig dastehende                         H. DJITA-SALOMÉ                                    Djita Salomé
          in 7 Farben tätowierte Schönheit.                   POLYCHROMO VIVANTE

 

 

                          

       SALOMÉ, la célebre beautè orientale                          Djita Salomé                                        Djita Salomé
                  tatouée en 7 couleurs

                         

                                                               Djita (Salomé) Beauté Orientale, tatouée...  Djita (Salomé) Beauté Orientale,...

                        

 

Literatur- und Quellenverzeichnis

Andreas-Andrew Bornemann / Postkarten / Text

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Das blaue Weib und andere Zirkusfrauen. Theoretische Aspekte von Tätowierungen unter besonderer Berücksichtigung von "Tätowierten Damen" in Zirkus und Schaubuden untersucht am Beispiel der Sammlung Walther Schönfeld | Igor Eberhard | Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien (MAGW) | 2011
The Tattooed Lady: A History | Amelia Klem Osterud | Taylor Pub Verlag | 2014
Tollkühne Frauen: Zirkuskünstlerinnen zwischen Hochseil und Raubtierkäfig | Brigitte Felderer & Helma Bittermann | Knesebeck GmbH & Co. Verlag KG | 2014
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