Sammlung - Peter Klasen | Die Luftstreitkräfte
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Die Luftstreitkräfte während des Ersten Weltkrieges bestanden aus Verbänden des Kontingentsheeres und der Kaiserlichen Marine. Sie bestanden bis 1918 aus der Fliegertruppe, der Luftschiffertruppe, dem Wetterdienst, der Flugabwehrartillerie und dem militärischen Luftschutz. Zu ihnen zählten die entsprechenden Einheiten des Heeres unter dem Inspekteur der Flieger (IdFlieg) und der Luftschiffer (IdLuft), später zusammengefasst unter dem Kommandierenden General der Luftstreitkräfte (Kogenluft), sowie die Einheiten der Marine, die dem Reichsmarineamt unterstanden. Im Ersten Weltkrieg kämpften ihre Flieger und Luftschiffer an allen Fronten (West-, Ostfront, Balkan, Italien, Dardanellen, Palästina, Kaukasus, Mesopotamien), in den Kolonien (Tsingtao/China, Kamerun, Deutsch-Ostafrika, Deutsch-Südwestafrika) und, gestützt auf Kriegsschiffe, auf hoher See. Oberleutnant Max Immelmann | 02.09.1916 Oberflugmeister Fabeck Fliegerhauptmann Boelcke | 28.04.1917 Mit der militärischen Niederlage im Jahr 1918 und der Auflösung des deutschen Kaiserreichs wurden alle Flieger- und Luftschiffertruppen in Heer und Marine demobilisiert. Bis 1919 dienten einzelne Flieger und Einheiten noch in den Freikorps sowie im Baltikum und im Grenzschutz. Entsprechend den Bestimmungen des Versailler Vertrags kam die Militärluftfahrt in Deutschland ab 1919 zum Erliegen. Das verbliebene Material wurde an die Alliierten abgeliefert, verkauft oder verschrottet. Manfred Freiherr von
Richthofen
Kapitänleutnant Loewe, Kommandant der Soldatenalltag und Kriegsszenen während des Ersten Weltkriegs |
Literatur- und Quellenverzeichnis
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Andreas-Andrew Bornemann /
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