Die Fritz Lang Filme
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Fritz Lang, eigentlich Friedrich Christian Anton Lang wurde am 5. Dezember 1890 in Wien/Österreich geboren. Er war ein österreichisch-deutsch-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. Durch seine Heirat im August 1922 mit der deutschen Drehbuchautorin Thea von Harbou (1888-1954) erwarb der Österreicher im Jahr 1922 auch die deutsche und nach seiner Emigration 1939 die USA, US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Fritz Lang prägte die Filmgeschichte mit und setzte vor allem in der Stummfilm- und frühen Tonfilm-Ära neue ästhetische und technische Maßstäbe. Seine frühen deutschen Filme erzählen zumeist utopische und fantastische Geschichten, die in einer expressiv düsteren Atmosphäre inszeniert wurden. Fritz Langs Tonfilme rücken hingegen den Menschen und seine inneren Beweggründe in den Mittelpunkt. Die Themen sind der alltäglichen Realität entnommen und basieren häufig auf Presseberichte. Filme wie M – Eine Stadt sucht einen Mörder (1931) oder Metropolis (1927) gehören zu den Meilensteinen der deutschen und internationalen Filmgeschichte. |
Bereits sehr früh zeigte sich Fritz Langs
künstlerisches Talent. Er besuchte die Akademie der grafischen
Künste in Wien und lebte 1913/1914 als Maler in Paris. Bei
Ausbruch des ersten Weltkriegs meldete er sich freiwillig in
Österreich und wurde an den Fronten Russlands, Rumäniens und
Italiens eingesetzt, wo er mehrmals verwundet wurde. Fritz Lang
erhielt verschiedene Auszeichnungen und Tapferkeitsmedaillen.
Während seiner Zeit im Lazarett, schrieb er erste Drehbücher. Ab
1917 verfilmte Joe May (1880-1954) mehrere Drehbücher des jungen
Fritz Lang, sowohl in der Nachfolgeserie Joe Deebs (1917)
als auch Melodramen wie Hilde Warren und der Tod
(1917).
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Mia May in ihren Rollen - Hilde Warren und der Tod | 1917 |
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Nach einer Reise in die USA realisierte er im Jahr 1925/1926 sein wohl berühmtestes Werk Metropolis (1927). Wie schon in früheren Filmen zeigte er sich auch hier als strenger Regisseur, der von seinen Schauspielern alles abverlangte. Etliche Wiederholungen von einzelnen Szenen waren keine Seltenheit. Er genoss schon bald den Ruf eines Tyrannen. Doch um solche Filme, wie er sie drehte, realisieren zu können, war dies unabdinglich. Sein erster Tonfilm erschien 1931 unter dem Titel M – Eine Stadt sucht einen Mörder (1931) und wurde ein Riesenerfolg; der Hauptdarsteller Peter Lorre (1904-1964) wurde durch diesen Film zum Weltstar. Der Film weckte zusätzlich großes Interesse, da das Deutsche Publikum durch den Fall der Massenmörder Peter Kürten (1883-1931) und Fritz Haarmann (1879–1925), auf dieses Thema besonders sensibel reagierte. Danach drehte Fritz Lang nur noch einen Film in Deutschland Das Testament des Dr. Mabuse (1931). Die Nibelungen II. Teil - Das Bankett bei Etzel | 1924 Willy Fritsch in dem film Spione | 1928 1933 wurde Fritz Lang zu einem Gespräch mit
Reichspropagandaminister Joseph Goebbels (1897-1945) eingeladen.
Nach späteren Angaben Langs versuchte Goebbels ihn zu überreden,
sein Können in den Dienst der Nationalsozialisten zu stellen.
Goebbels soll ihm die Leitung des Deutschen Films angeboten haben,
nachdem er sich zuvor als großen Bewunderer des Regisseurs zu
erkennen gegeben hatte. Fritz Lang erbat sich einen Tag Bedenkzeit,
entschloss sich nach eigener Aussage noch am selben Tag zur
Emigration und bestieg einen Nachtzug nach Paris. Ohne Geld will
der inzwischen Zweiundvierzigjährige die Flucht angetreten haben,
da die Bankschalter bereits geschlossen waren und er sein Konto
nicht mehr auflösen konnte.
Frau im Mond | Willy Fritsch - Gustl
Gstettenbaur
Metropolis | Brigitte Helm - Rudolf Klein-Rogge | 1927 Ende der 1950er Jahre kehrte Fritz Lang nach Deutschland zurück, wo er versuchte, mit Der Tiger von Eschnapur (1959), Das indische Grabmal (1959) und Die tausend Augen des Dr. Mabuse (1960) an frühere Erfolge anzuknüpfen, jedoch scheiterte. In seinen letzten Lebensjahren war Fritz Lang nahezu blind. 1971 heiratete er seine langjährige Lebensgefährtin Lily Latté. Am 2. August 1976 starb er in seinem Haus in Beverly Hills und wurde auf dem Forest-Lawn-Friedhof in Hollywood beigesetzt. |
Filmografie (Auswahl | Fettdruck = im Archiv) Filme in Deutschland:
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Conrad Veidt in dem Film Das indische Grabmal | 1921 Filme in Frankreich:
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Filme in den USA:
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Literatur- und Quellenverzeichnis
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Andreas-Andrew Bornemann / Postkarten / Text Wer etwas zu berichten oder zu berichtigen hat kann
sich gerne beteiligen. Collector's Homepage -
www.cyranos.ch |






