Die ersten Gaslaternen für Linden am 13. April 1854 | Der Rabatt-Spar-Verein Linden
Die Entwicklung Lindens seit 1840
Hier sieht man Laternen in der Ricklinger- |
Blick von der Ihmebrücke auf die Gasanstalt ca. 1920 Die Englische Gasgesellschaft zu Hannover legte von der neuen Gasanstalt in Hannover, an der nahen Glocksee, auf eigene Kosten ein Hauptgasrohr über die Ihmebrücke, in die Blumenauerstraße, Deisterstraße, über die Falkenstraße, Posthornstraße bis zur Weberstraße. Die Lindener Gemeindeverwaltung verpflichtete sich, für die nächsten 20 Jahre nur Gas von der Englischen Gesellschaft zu Hannover, zu nehmen und in den betreffenden Straßen keiner anderen Firma die Erlaubnis zur Errichtung und Übernahme der Beleuchtung zu erteilen. Zunächst wurden 40 Straßenlaternen aufgestellt, eine Zahl die schon in den nächsten sechs Jahren auf 64 erhöht wurde. |
Der Haushalts-Verein, Konsum-Verein und Rabatt-Spar-Verein Linden
Der Haushalts-Verein Linden, auch Konsum-Verein und/oder Rabatt-Spar-Verein Linden genannt, war ein 1885 gegründeter, eingetragener Verein. Am 1. Oktober 1885 wurde die zweite Geschäftsstelle. in der Elisenstraße eröffnet. Es gab Filialen in der Charlottenstraße 5 (Verkaufsstelle 5.), Deisterstraße 5 und in der Davenstedter Straße 8. Im Jahr 1900 kaufte das genossenschaftliche Unternehmen die Grundstücke 19. und 20. in der Kochstraße. Die Geschäftsstelle 2. in der Elisenstraße wurde daraufhin aufgegeben und in die Kochstraße verlegt. Die Verkaufsstellen führten Kolonialwaren, Manufakturwaren, Fußmatten, Besen, Glas- und Porzellanwaren.
Haushalts-Verein Linden Verkaufsstelle 5. (Charlottenstraße 5.) |
Haushalts-Verein Linden | 24.02.1910 |
Am 18. Juni 1900 trat das Warenhausgesetz in Kraft. In Preußen hatten entsprechend dem preußischen Warenhausgesetz vom 18. Juni 1900 alle Handelsunternehmen, die mehr als zwei von vier willkürlich bestimmten Warengruppen anboten und über 400 000 RM umsetzten, eine nach Umsatz gestaffelte Zusatzsteuer zu entrichten. Um sich die durch das Gesetz entstandenen hohen Steuern zu sparen, verkaufte der Rabatt-Verein ab 1901 keine Bedarfsartikel mehr. Es wurden nur noch Kolonialwaren angeboten. Der Verkauf an Nichtmitglieder war laut Genossenschaftsgesetz von 1897 bei hoher Strafe verboten. Nur die organisierten Konsumenten konnten in den Geschäften günstiger einkaufen. Die Mitglieder des Haushaltsvereins erhielten auf ihren Einkauf am Jahresende eine Dividende von 3 %. Später verteuerten sich die Waren so sehr das die Kunden ausblieben.
Literatur- und Quellenverzeichnis
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Andreas-Andrew Bornemann / Postkarten / Text Wer etwas zu berichten oder zu berichtigen hat kann
sich gerne beteiligen. Adressbücher der Stadt Hannover Die ersten Gaslaternen für Linden am 13. April 1854 - Veröffentlicht auf hallolinden.de am 13. April 2006 |





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