Postkarten-Archiv | Andreas-Andrew Bornemann | Hannover-Linden | 2002-2010
Das St. Josephstift | Krankenhaus Siloah | Hautklinik Linden
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Das St. Josephstift | Krankenhaus Siloah und die Hautklinik Linden

St. Josephstift

1902 hatte der katholische Bevölkerungsteil der Stadt Linden seinen kirchlichen Mittelpunkt in der Pfarrei St. Benno. Um das Gemeindeleben intensiver zu gestalten, wurde bald der Wunsch laut, eine Schwesternstation mit Altersheim, Kinderbewahr- schule und eine Nähstube einzurichten. Die Ausführung des Planes übernahmen die Schwestern des hl. Vincenz von Paul. Ihr Mutterhaus im Bistum Hildesheim erwarb neben der Kirche ein Grundstück, dessen Bebauung im März 1903 begann. Schon ein Jahr später, 1904 war das Haus fertig gestellt.

Doch nicht ein Altersheim wurde eingeweiht, sondern ein Krankenhaus. Die Erkenntnis, dass Linden ein solches viel notwendiger brauchte als ein Altenstift, erfordert erhebliche Änderungen des ursprünglichen Bauplans.

St. Josephstift (Bennostraße 4.) | 10.06.1909

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Archiv - St. Josephstift |
Archiv - Krankenhaus-Siloah | Hautklinik Linden

Der Architekt Gleitze errichtet ein dreistöckiges Gebäude. Haupteingang und Treppenhaus in der Mitte, rechts und links Korridore mit den einzelnen Räumen. Die Küche und die Vorratsräume liegen im Keller, Näh- und Kinderbewahrschule im südlichen Teil des Erdgeschosses, Verwaltung und Schwesternzimmer im nördlichen. Am Tage der Hausweihe, den 1. Juni 1904 zieht der erste Kranke ein, dem sehr schnell weitere folgen, so dass die vorhandenen 40 Betten ständig belegt sind. Zum Jahresabschluss zählt die Statistik 304 Kranke. Für die ersten sechs Monate ist das eine beachtliche Zahl, die sich im folgenden Jahr schon mehr als verdoppelt und dann ständig steigert, ohne dass alle Patienten Platz im St. Josephstift finden. So ist eine Erweiterung der Anstalt schon nach zwei Jahren eine dringende Notwendigkeit.

   

                    Pforte mit Treppenaufgang                                      Ein Krankensaal für Frauen | 25.09.1928

Die Erweiterung des Krankenhauses wird im Jahr 1906 in zwei Richtungen vorgenommen. Einmal wird durch einen Neubau an der Bennostraße die Näh- und Kinderbewahrschule ausquartiert und als St. Bennostift unabhängig vom Krankenhaus geführt. Durch diese Maßnahme gewinnt man mehrere Räume im Stift, die umgebaut und als Krankensäle eingerichtet werden können. Gleichzeitig erhält der Südflügel einen vollausgebauten drei geschossigen Anbau, so dass die Gesamtzahl der Betten auf 90 steigt. Eine Röntgenanlage und andere Heilapparate werden angeschafft. Die Heizung des Hauses wird auf Dampf umgestellt und ein Krankenaufzug eingebaut. Die dadurch verlorenen Zimmer ersetzt eine Veranda. Weitere Umbaupläne müssen wegen Ausbruchs des Ersten Weltkrieges warten. 1915 wird die veraltete Gasbeleuchtung durch eine elektrische ersetzt.

   

                Terrasse Aufenthalt für Frauen                                                     Operationssaal

Nach dem Ersten Weltkrieg setzt eine rege Bautätigkeit im Stift ein, mit dem Ziel, durch die Umgestaltung noch mehr Betten aufstellen zu können und die für den größeren Betrieb notwendigen Wirtschaftsräume zu gewinnen. Das sog. Gottesche Haus und das Freybergsche Haus wird erworben. Beide Häuser dienen dazu, Ärzte und Personal unterzubringen. Durch den Umbau findet auch die Waschküche hier einen neuen Platz. Eine Terrasse für die Frauenabteilung und Balkone für Patienten der 3. Klasse entstehen. Der zweite Stock wird für eine Privatstation ausgebaut.

   

        Krankensaal d. Inneren Station | 08.11.1928                                              Spülküche

Als 1926 in Linden eine Typhusepidemie ausbricht werden alle Betten gebraucht. Die Stadt richtet in der neben dem Krankenhaus liegenden Bürgerschule 52. ein Hilfskrankenhaus mit 370 Betten ein. Die Verpflegung und Betreuung der Patienten übernimmt das St. Josephstift. Das Stift bleibt ein Zivilkrankenhaus. Am 8. und 9. Oktober 1943 wird das Krankenhaus durch Bomben beschädigt, die zwar die Verlagerung der Kranken nach Kleefeld, Bad Nenndorf und Hildesheim nötig machten, aber doch nicht so schwer waren, dass nicht gleich mit der Wiederherstellung des Hauses begonnen werden konnte. Ab März 1944 ist das Krankenhaus wieder in Betrieb. Am 19. März 1945 brennt das zweite Obergeschoss aus, das übrige Haus kann durch den Einsatz aller Mitarbeiter und Patienten gerettet werden. Am Ende des Krieges hat das St. Josephstift nicht allzu große Aufbausorgen; dafür aber steht wieder das Raumproblem im Vordergrund. Auf dem Gelände des am 28. Januar 1961 eingeweihten FZH Linden (Freizeitheim Linden) befand sich der Gemüsegarten des St. Josephsstifts.

   

                   St. Joseph Stift | 19.11.1921                                             St. Josefstift | 10.11.1917

Bis Februar 2009 beherbergt das Haus, das Altenpflegeheim St. Josephstift in der Bennostraße 4. Das über 100 Jahre alte denkmalgeschützte St. Josephstift wurde 2010 für 630.000 Euro an die Landeshauptstadt Hannover verkauft. Das städtische Grundstück soll in Wohnraum mit zwölf Wohneinheiten zwischen 94 und 171 Quadratmetern umgewandelt werden. Dafür hat die Stadt Hannover das Grundstück im Rahmen einer Ausschreibung an die Baugruppe Bennostraße unter Leitung des Architekturbüros Kreykenbohm und Architekten (K+A) vergeben. Die Baugruppe Bennostraße, ein Zusammenschluss von Lindenern, hat die hohen Anforderungen der Stadt beim Denkmalschutz und der damit verbundenen Erhaltung des Gebäudes, bei Planung und Ausführung der Gebäudeumnutzung sowie bei der energetischen Sanierung erfüllt.

Das Haus bekommt eine Rundumsanierung. Später entstandene Anbauten an beiden Flügeln werden abgerissen, um das ursprüngliche Bild neu erstehen zu lassen. Dazu gehört auch ein kleiner Uhrturm auf dem Dach. Der schon vor Jahrzehnten verschwunden, aber auf alten Fotos deutlich zu sehen ist, die Silhouette soll durch ein Stahlgerüst andeutet werden. Auch die Treppenhäuser, schmiedeeiserne Geländer, die Fenster und Terrazzoböden im Inneren sollen restauriert werden.  Das Projekt wird ein Volumen von mehr als drei Millionen Euro haben.

Das Objekt wurde ausschließlich für Baugruppen zu einem Festpreis ausgeschrieben. Die Stadt Hannover hat das Grundstück zunächst bis zum 31. Dezember 2010 der Baugruppe Bennostraße überlassen. Während dieser Zeit hat die Baugruppe Planungssicherheit und die Möglichkeit, Bauplanung und Finanzierung abzustimmen. Am Ende der Frist soll der Grundstücksvertrag abgeschlossen werden.

Das Krankenhaus Siloah

Die Poliklinik Siloah nimmt im Herbst 1896 ihre Arbeit auf. Schwierig ist die finanzielle Sicherung der Klinik. Wenn man auch dank der Hilfe der Stadt Linden und ihrer Industriebetriebe bald nicht mehr auf Haussammlungen angewiesen ist, so ist es doch schwer, staatliche Behörden zu ständigen Zuschüssen zu bewegen. Die Eröffnung geschieht im Haus Falkenstraße 10. Es halten sieben Ärzte Sprechstunden ab, die auf den Gebieten der Augenheilkunde, Chirurgie, Frauenkrankheiten, Kinderkrankheiten, Hals-, Nasen-, Ohrenleiden, Hautkrankheiten und Nervenleiden praktizieren. Eine Schwester der Lindener Diakonissenstation hilft während der Sprechstunden und besorgt die Pflege der Kranken in ihren Wohnungen. Doch die ist nicht ausreichend.

   

        Städtisches Krankenhaus Siloah | 07.07.1919                                 Siloah Haus I | 29.04.1916

Ein Ausschuss richtete 1899 im Haus Jacobsstraße 4 in zwei Etagen eine Klinik mit zehn Betten ein, die ein Damenkomitee leitete. Sie erhielt den Namen „Siloah“. In dieses Haus wurde auch die Poliklinik verlegt. Die Klinik musste bald umziehen und fand im Herbst 1900 in dem von Altenschen Haus an der Hohestraße 6 ein neues, größeres Heim, das bei der ständig zunehmenden Patientenzahl auch nur vorübergehend genügte, aber die Einrichtung einer medizinischen Abteilung zuließ. Erweiterungsarbeiten wollte der Siloah-Vorstand nur vornehmen, wenn der Eigentümer dem Verein das Grundstück verkaufen würde. Doch das machte Karl Georg Edmund Graf von Alten-Linsingen (1843-1916) nicht. So gewann der bereits im Jahr 1905 geförderte Gedanke an einen Neubau eine immer breitere Zustimmung.

Der Lindener Magistrat entschließt sich 1907, nicht nur das Grundstück an der Petristraße zur Verfügung zu stellen, sondern auch das Krankenhaus selbst mit 70 Betten zu erbauen. Das Haus soll dem Verein Siloah einige Jahre kostenlos zum Betrieb überlassen werden, doch behält sich die Stadt für bestimmte Fälle das Rücknahmerecht vor. Die Stadt sichert sich auch einen größeren Einfluss auf die Geschäftsführung und die Finanzierung des Vereins. Am 1. April 1909 zogen Klinik und Poliklinik in das neue dreigeschossige Gebäude ein, das mit allen der Zeit bekannten technischen und medizinischen Neuerungen ausgerüstet war und 70 Patienten aufnehmen konnte. Das Gebäude wurde von der Hoch-Tief- und Eisenbeton-Baufirma Maurermeister Gustav Arend, Klewergarten 1, errichtet. Architekt war der in Göttingen geborene Georg Fröhlich (1853-1927). Da die Einwohnerzahl Lindens 66 000 Personen überstieg und im Krankenhaus Siloah und St. Josephstift zusammen nur etwa 150 Betten vorhanden waren musste schon im April 1911 das Haus durch einen neuen Erweiterungsbau vergrößert werden.

   

                 Krankenhaus Siloah | 12.05.1917                     Diese Stellung wird gehalten Linden 1917 | 21.06.1917

Der Siloah Verein beschließt im Februar 1913 seine Auflösung. Die städtische Verwaltung beginnt am 1. April 1913, in eigener Regie das Krankenhaus zu leiten und den schon bekannten Namen Siloah beizubehalten. Mit Rücksicht auf die zu erwartenden Aufgaben entschließt sich die Verwaltung, nicht nur das sog. Infektionsgebäude zu bauen, sondern auch ein Privathaus und ein kleines Beobachtungshaus anzufügen, so dass bei Kriegsausbruch 1914, 280 Betten vorhanden sind. Zusätzlich werden in den nächsten Jahren noch zwei Baracken mit 20 Betten aufgestellt. Über die Jahre des Ersten Weltkrieges ist nicht viel zu berichten. Ein Großteil des Hauses wird Lazarett. Die Poliklinik muss ihre Tätigkeit einstellen, da die Ärzte fehlen. Schon im ersten Nachkriegsbericht für das Jahr 1919/20 ist von den Soldaten keine Rede mehr. Der Krankenbestand hat sich normalisiert. Von den 300 Betten sind im Durchschnitt 200 belegt. Das Haus erhält eine eigene Apotheke und es wird eine staatlich anerkannte Krankenpflegeschule eröffnet. 1921 eröffnet die Abteilung für Hals-, Nasen-, Ohrenkranke und 1922 die Abteilung für Haut- und Geschlechtskranke Kinder. Beim Ausbruch der Typhusepidemie 1926, die in Linden ihren Anfang nimmt, werden 691 Typhuskranke im Siloah behandelt. 145 Ärzte, Schwestern und Pflegekräfte müssen zusätzlich eingestellt werden, um alle Patienten zu versorgen. 1934 zieht die Hals-, Nasen-, Ohrenabteilung in das Städt. Nordstadtkrankenhaus, in die Haltenhoffstraße um. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde das Siloah in "Krankenhaus Ricklingen" umbenannt.

   

                  Siloah | Privatklinik | 14.02.1931                                  Städt. Krankenhaus Siloah | 1958

Im Zweiten Weltkrieg wird das Siloah wieder Lazarett, dieses Mal nicht nur für Soldaten, sondern auch verwundete Zivilisten, die durch Bombensplitter getroffen sind. Der Bombenkrieg verschont auch das Siloah, trotz weithin sichtbaren roten Kreuzen auf den Dächern nicht. Es muss erhebliche Schäden hinnehmen. Zu den Verwüstungen des Krieges kam das verheerende Hochwasser vom Februar 1946, die Ihme trat über ihre Ufer und zerstörte die Kellereinrichtungen in sämtlichen Gebäuden. In den Nachkriegsjahren wurde das Siloah stetig Vergrößert. In den Jahren 1955 und 1957 entstand ein Neubau, welcher auf 425 Stahlbetonpfählen in einer Wanne errichtet wurde, und die Abteilungen Chirurgie sowie die innere Medizin aufnahm. Später kam ein Neubau für die Chirurgische Klinik sowie für die Anästhesie- und die Zentrale Röntgendiagnostik-Abteilung hinzu.

   

                     Krankenhaus Siloah ca. 1970                                            Krankenhaus Siloah | 1980

Zwischen 1966 und 1969 entstanden der Neubau der Chirurgischen Klinik mit den entsprechenden Fachabteilungen sowie einer Poliklinik, einer Intensivstation, einer Zentralküche, einem Kasino und einem Wäschereigebäude. Für die Unterbringung des Personals wurde 1968 das 55 m hohe Schwesterwohnheim gebaut. Neben dem Gebäude entstand ein 2-geschossiges Schülerinnenwohnheim, in welchem später ein Altenpflegeheim untergebracht war. 1971 kam noch eine Kindertagesstätte hinzu. Seit dem 1. Januar 1998 gehört das Krankenhaus Siloah zum Krankenhaus-Verbund des Klinikum Region Hannover.

Die Kindertagesstätte (Siloah-Kita) wurde 2008 geschlossen und im Oktober 2009, rund 400 m vom alten Standort an der Ricklinger Straße, für 2,7 Mio. Euro neu errichtet. Im März 2010 ist das Krankenhaus Siloah mit dem Krankenhaus Oststadt-Heidehaus fusioniert. Der denkmalgeschützte Baubestand soll in die Neubauplanung und die Entwicklung des Gesamtgeländes einbezogen werden. Die Eröffnung der neuen Klinik ist für das Jahr 2013 geplant.

Die Hautklinik Linden

Das in den Jahren 1829 bis 1833 vom Architekten August Heinrich Andreae (1804-1846) erbaute Stadtkrankenhaus I der damaligen Stadt Linden befindet sich noch immer an der Ricklinger Straße 5. Die Hautklinik Linden ist das älteste der bestehenden hannoverschen Krankenhäuser. Das eigenständige Krankenhaus hatte 80 Betten und beherbergte eine medizinische und eine chirurgische Abteilung, behandelt wurden insbesondere weibliche Syphilispatienten.

Eröffnet wurde die Klinik am 28. Dezember 1833. 1855 wurde die Klinik um ein Blatternhaus (Pockenhaus) mit 30 Betten erweitert. Von 1856 bis 1858 wurde das Hauptgebäude aufgestockt und technisch um eine Gasbeleuchtung und Lastenaufzüge modernisiert. Durch den Chirurgen Dr. Georg Fischer (1836-1921), Gesamtleitung der Klinik seit 1884, wurde in den Jahren 1896 bis 1910 die Klinik zur Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten umgewandelt. Obwohl 234 Betten aufgestellt wurden, sah sich Dr. Fischers Amtsnachfolger Prof. Dr. Gustav Stümpke (1882-1953) mit dem Problem einer ständig überbelegten Klinik konfrontiert: Nach dem ersten Weltkrieg grassierte die Syphilis in Deutschland. 1923 stockte man auf 300 Betten auf, doch die Raum- und Bettennot war groß. Ein zusätzlicher Neubau wurde in Angriff genommen und 1933 eingeweiht. 1938 wurde die Klinik in Krankenhaus Linden umbenannt.

    

         Krankenhaus II, Ricklingerst. 1. | 10.04.1918                 Ricklinger Strasse - Altes Rathaus | 26.11.1901

Während des Zweiten Weltkriegs, richteten Bomben schwere Schäden am Altbau an, so dass die Patienten verlegt werden mussten. Unter dem neuen Direktor Prof. Dr. Jo Hartung begannen nach Kriegsende Aufräumarbeiten: Es entstand die neue Hautklinik, die über einen Verbindungsgang mit dem Bau aus den dreißiger Jahren verbunden blieb. Als erster Krankenhausbau der Stadt Hannover nach dem Krieg wurde die Klinik 1955 ihrer Bestimmung übergeben.

1977 übernahm Prof. Dr. Sandor Marghescu die ärztliche Leitung der Hautklinik und richtete 1992 die Tagesklinik ein. Seit 1994 führt Prof. Dr. Alexander Kapp das Haus. Die Klinik präsentiert sich heute als einzige Einrichtung ihrer Art in der Region Hannover und eine der größten dermatologischen Fachkliniken überhaupt in der Bundesrepublik Deutschland.

Entsprechend der Entwicklung dieses Fachs, bietet die ehemalige Klinik für Haut- und Geschlechtskrankheiten ein breites Leistungsspektrum, welches von Allergologie, Berufsdermatologie und Umweltmedizin über Operative Dermatologie bis Lasermedizin reicht. Als diagnostische und therapeutische Schwerpunkte sind ebenfalls die Dermatologische Onkologie, Dermatologische Phototherapie sowie die Immundermatologie etabliert.

Die Hautklinik Linden des Klinikum Hannover wird von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) seit ihrer Gründung als Abteilung für Dermato- und Venerologie genutzt. Der Chefarzt der Hautklinik ist somit Lehrstuhlinhaber an der MHH. Die Fachklinik nimmt somit den Auftrag der Grundversorgung der Bevölkerung wahr und betreibt zugleich Forschungs- projekte sowie die Ausbildung von Medizinstudenten vorran.

Hautklinik Linden - Ricklinger Straße 5. | 02.12.1992

Dieses Neben- und Miteinander von Versorgungsauftrag und Forschung birgt den Vorteil, neue Erkenntnisse in der Therapie rasch zum Nutzen des Patienten umzusetzen.

Literatur- und Quellenverzeichnis

Andreas-Andrew Bornemann / Postkarten / Text

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Hannoversche Geschichtsblätter | Verlag Th.Schäfer 2. Heft Hannover | 1910
Hannoversche Geschichtsblätter | Band 13 Heft 1/2 | Druck und Verlag Hahnsche Buchhandlung | 1959
Stadtarchiv Hannover
Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart
| Dr. Klaus Mlynek,
Dr. Waldemar R. Röhrbein | Schlütersche GmbH & Co. KG Verlag und Druckerei | 2009
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