Postkarten-Archiv | Andreas-Andrew Bornemann | Hannover-Linden | 2002-2017
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Hannoversche Brunnen | Denkmale und Skulpturen

Duve-Brunnen

Der Brunnen mit der Figur eines Sämanns wurde 1903 von Georg Herting (1872-1951) entworfen. Ursprünglich befand er sich auf dem Neustädter Markt in der Calenberger-Neustadt.

Der Duve-Brunnen konnte aufgrund finanzieller Probleme und wegen des Ersten Weltkriegs erst 1916, fünf Jahre später als geplant aufgestellt werden. Er soll an den hannoverschen Ratsherrn, Kaufmann und Bankier Johann Duve (1611-1679), dessen Porträtmedaillon sich auf dem Sockel befindet erinnern. Auch die nach Johann Duve benannte kleine Kapelle an der Kreuzkirche, ein weiteres Porträtmedaillon an der Gartenseite des Neuen Rathauses im Maschpark sowie der der Johann-Duve-Weg als Fuß- und Radweg, der Hannover-Döhren mit Hemmingen verbindet erinnert an Johann Duve in Hannover.

Duve Denkmal | 29.07.1929

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Bronzestatue, wie auch andere eingezogen und sollte in Hamburg eingeschmolzen werden. Zum Glück wurde die Statue aber nicht einschmolzen und kehrte unbeschadet aus Hamburg nach Hannover zurück.

Seit 1953 steht der Brunnen in der Mitte des Leibnizufers, direkt am Flohmarkt Hannover, am Fußgängerübergang von der Calenberger Straße zur Mike-Gehrke-Promenade.

Johann Duve Ratsherr zu Hannover | 22.06.1908

Duve Brunnen | 04.08.1958

Brunnen an der Fluss Wasserkunst

Die Flusswasserkunst war ein Pumpwerk zur Versorgung der städtischen Wasserleitungen an der Leine nahe dem Leineschloss am Friederikenplatz. Die Wasserkunst wurde in den Jahren 1896-1898 von Hubert Stier (1838-1907) und dem Bildhauer Karl Gundelach (1856-1920) im Neorenaissance-Stil mit schlossartigem Turm und Renaissance-Giebel erbaut.

Brunnen an der Fluss Wasserkunst | 20.06.1906

Am 27. Januar 1900 wurde der Brunnen am sogenannten Himmelreich, in der Verlängerung der heutigen Kramarschstraße in Betrieb genommen. Das große Brunnenbecken hatte einen Durchmesser von 13 m.

Die Flusswasserkunst wurde 1962/63 bei "Arrondierung" des Bereichs der ehemaligen Altstadt im Zuge der Anlage des Leibnizufers abgerissen. An der heutigen Wasserkunst am Friederikenplatz sind nur noch fünf Flussgötter-Köpfe von Carl Dopmeyer (1824-1899) aus dem Jahr 1890 übrig geblieben.

Neue Wasserkunst mit Brunnen | 10.08.1900

Brunnen der Flusswasserkunst | 10.07.1916

Gänseliesel-Brunnen

Der Gänseliesel-Brunnen ist einer der ältesten und bekanntesten Brunnen Hannovers. Er wurde 1898 von Carl Dopmeyer (1824-1899) an der Goseriede, (Gänsegraben = niederdeutscher Name der Goseriede, welche schon 1563 erwähnt wurde) am Platz - Am Steintor errichtet.

Gänselieselbrunnen | 27.08.1910

Das aufwendige Becken und die Säule sind aus Granit, die Bronzegruppe der Märchenfigur des Gänse hütenden Mädchens ist wunderschön ausgearbeitet. Der heutige Standort, etwa 100 m vom ursprünglichen Standort, wurde im Zuge der Umgestaltung des Platzes in den Jahren 1981/82 gewählt.

Gänseliesel-Brunnen | 04.03.1913

Gutenbergbrunnen (Ebhardt-Brunnen)

Der Gutenberg-Brunnen (Ebhardt-Brunnen) wurde von Carl Dopmeyer (1824-1899) und dem Stadtbaumeister Paul Rowald (1850-1920) Anfang 1890 entworfen. Ursprünglich befand sich der von Heinrich Ebhardt zum 450-jährigen Jubiläum der Buchdruckkunst gestiftete Brunnen, mit der Bronzestatue auf dem Friederikenplatz / Eberhardtstraße, gegenüber dem Leineschloss (heute Niedersächsischer Landtag) am ehemaligen Stadtbauamt.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Gutenberg- Bronzestatue eingezogen und sollte eingeschmolzen werden. Die Statue kehrte 1949, aber jedoch ohne den aufwendigen Schmuck (Arme, Beine und die Bibel fehlten) unbeschadet aus Hamburg zurück. Seit September 1949 steht nun die erhaltene und restaurierte Bronzestatue (ohne Schmuck) vor dem Gebäude der ehemaligen Geschäftsbücherfabrik J. C. König & Ebhardt, Schlosswenderstraße 1-4. Heute befindet sich in dem Gebäude ein Teil der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover.

Gutenbergbrunnen | 10.04.1904

Gutenberg-Brunnen | 27.12.1911

Leuchtbrunnen im Stadthallen Park

Die Stadthalle Hannover (heute: Hannover Congress Centrum HCC) wurde von den Architekten Paul Bonatz (1877-1956) und Friedrich Eugen Scholer (1874-1949) entworfen. In den Jahren 1911 bis 1914 wurde die Stadthalle auf einem ehemaligen Militärgelände in der nähe, der Schackstraße (Hannover-Zooviertel), errichtet. Eröffnet wurde die Stadthalle mit dem Kuppelsaal (3642 Plätze), dem Beethovensaal (753 Plätze) und dem weitläufigen Stadthallenpark am 10. Juni 1914. Der damalige Gartenkünstler und Hannoversche Stadtgartendirektor Hermann Kube (1866-1944) hatte maßgeblichen Anteil, an der Gestaltung des Stadthallengartens. Hermann Kube war von 1913 bis 1934 Stadtgartendirektor in Hannover.

Leuchtbrunnen im Stadthallen Park

Stadthallenpark | 17.09.1917

Ein großes rechteckiges Wasserbecken von 94 m Länge und 38 m Breite, bildete das Zentrum diese Brunnens. Am Südende des Beckens erhob sich ein dreistufiges Bassin, das im obersten, runden Becken eine bis zu 18 m hohe, und in fünf Farben beleuchtete Fontäne aufnahm. Vom 24. Juni bis 10. Oktober 1933 fand die Jahresschau Deutscher Gartenkultur und Landschaftspflege (JaDeGa) im nun erweiterten Stadthallengarten statt. Der erweiterte Stadthallengarten wurde von Karl Wilhelm Hübotter (1895-1976) und Stadtgartendirektor Hermann Kube zur JaDeGa umgestaltet. Am 28. April 1951 wurde im Stadthallenpark die erste Bundesgartenschau (Buga) eröffnet, die Gartenschau dauerte bis zum 31. Oktober 1951 und hatte fast 1,6 Millionen Besucher. In den Jahren 1963/64 wurde der Leuchtbrunnen grundlegend umgestaltet und erheblich verkleinert. Seit Anfang 1980 ist der Brunnen und die gesamte Gartenanlage als Gartendenkmal unter Schutz gestellt.

Marktbrunnen auf dem Lindener Marktplatz

Der Wochenmarkt, der jeden Dienstag und Samstag auf dem Lindener Marktplatz stattfindet, wird vom historischen „Lindener Nachtwächter" bewacht, ausgestattet mit Hellebarde, Laterne und Signalhorn, zu seinen Füßen sein treuer Hund.

Eigentlich sollte die Bronzestatue des Berliner Bildhauers Hans Dammann (1857-1942) auf dem hannoverschen Holzmarkt in der Altstadt aufgestellt werden.  Dort entschied man sich aber für ein anderes Modell. Der Lindener Magistrat erwarb auf Anraten des Senators Hermann Heinrich Stephanus (1827-1899) die Figur, mit Hilfe des Lindener Bürgervereins von 1883 und einer Spende des Senators in Höhe von 5000 Reichsmark (RM) konnte die Statue den Hannoveranern abgekauft werden.

Am Samstag, den 20. September 1896 wurde das Denkmal feierlich enthüllt. Zwei Jahre später dann die Laterne elektrisch beleuchtete. Im Jahr 1914 wurde die Brunnenanlage nochmals um einige Meter in Richtung des neuen Rathauses verschoben.

Marktplatz | 31.12.1899

Marktplatz | 23.01.1915

In einem hannoverschen Stadtführer aus dem Jahr 1909 wird der Marktbrunnen wie folgt beschrieben: "In einem Becken aus grauem Granit erhebt sich eine gedrungene gotische Säule aus rotem Granit; auf dieser steht, den wachsamen Hund zu seinen Füßen, der Wächter der Stadt, breitbeinig und hochgereckt, ein Urbild selbstbewussten, auf sich selbst gestellten Bürgertums, in der Rechten das Horn zum hineinblasen ansetzend, die Linke erhoben, den Spieß und die Laterne haltend. Als Wasserspeier sind an dem Säulensockel vier den Buckel krümmende Katzen und vier Fledermäuse angebracht."

Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Statur des Nachtwächters eingezogen und sollte eingeschmolzen werden. 1949 kehrte die Figur jedoch unbeschadet aus Hamburg zurück und wurde am 25. Mai 1950, allerdings war der Sockel abhandengekommen, ohne die Symbole der Nacht, wie Kater und Fledermaus auf einem Sockel aus rotbraunem Granit wieder aufgestellt. Mehr über den Lindener Marktplatz.

Nachtwächterbrunnen auf dem Markt | 18.04.1985

Rathausbrunnen am Markt

Der Marktbrunnen wurde 1881 von Conrad Wilhelm Hase (1818-1902) und die aufwendigen Figuren vom Bildhauer Friedrich Wilhelm Engelhard (1813-1902) nach Entwürfen des Malers und Innenarchitekten Hermann Schaper (1853-1911) errichtet. Der zweischalige, aufwendig gearbeitete Laufbrunnen aus Bronze steht Am Markt neben dem Alten Rathaus und wurde laut Stiftungsurkunde von 113 Bürgern gestiftet.

Am Markt | 15.05.1905

Der Brunnenstock mit einer Fischverkäuferin (mit Karpfen, zur Schmiedestraße hin blickend) und einer Blumenverkäuferin (mit einer Kanne und einem Geldbeutel, zur Dammstraße hin blickend) wurde 1960 von der Mitte des Platzes zum heutigen Standort, zur Schmiedestraße hin, umgesetzt.

Marktbrunnen | 17.10.1906

Rese-Brunnen (Majolika-Brunnen)

Der Rese-Brunnen (Majolika-Brunnen) wurde 1925 vom Architekten, Bühnenbildner, Maler und Hochschullehrer Hans Poelzig (1869-1936) und seiner Frau der Architektin und Bildhauerin Marlene Moeschke-Poelzig (1894-1985) entworfen.

Der Hamelner Unternehmer Hermann Rese kaufte den Brunnen 1927 auf der Gewerbeausstellung in München, 1928 schenkte er der Stadt Hannover den nach ihm benannten Brunnen. Erst im August 1929 wurde der Brunnen dann eingeweiht.

Der Brunnen mit einer expressionistischen Pflanzenskulptur aus Majolika steht an der Fritz-Behrens-Allee nahe der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH), am Emichplatz. Der Rese-Brunnen gilt als einer der schönsten Brunnen der Stadt Hannover, er wird jedes Jahr im Winter durch einen Holzverschlag geschützt.

Resebrunnen

Oskar-Winter-Brunnen

Der Oskar-Winter-Brunnen wurde zum 100-jährigen Firmenjubiläum der Firma Winter (Eisenwarengroßhandlung) am 7. Juni 1896 als Stiftung am Holzmarkt, in der Altstadt Hannovers errichtet. Der Brunnen, unmittelbar vor dem Geschäftssitz der Firma, sollte für die schmiedeeisernen Waren der Firma werben. Inhaber der Firma waren Oskar Winter (1838-1919) und Wilhelm Meier. Die Arbeit ausgeführt hat der Architekt Otto Lüer (1865-1947). Die Schmiedearbeiten stammen von H. W. Wittenberg, das schmiedeeiserne Gitter wurde erst 1914 hinzugefügt. Die Figur in der Mitte des Brunnens, des Bildhauers Karl Gundelach (1856-1920), hatte die Gesichtszüge des Eisenwarengroßhändlers Oskar Winters und trug ursprünglich einen Bart.

Holzmarkt | 23.11.1916

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Figur zur Herstellung von Kriegsmaterial in Hamburg eingeschmolzen. 1954 schuf Prof. Dr. Friedrich Adolf Sötebier (1896-1973) eine neue Figur ohne Bart nach einem Originalmodell. Schon 1897 wurde nach Oskar Winter die Oskar-Winter-Straße in der Hannover-List benannt.

Oskar-Winter-Brunnen | 17.07.1965

Brunnen in der Grupenstraße

Die spielenden Kinder in der Grupenstraße. Die Brunnenplastik aus dem Jahr 1955/56 wurde von Kurt Lehmann (1905-2000) entworfen. Die Modelle waren Lehmanns eigene Kinder.

 

Weissenkreuzplatz | 28.09.1915

 

Bahnhof | 17.06.1911

Brunnen in der Grupenstraße | 24.07.1958

 

Hauptbahnhof bei Nacht,
im Vordergrund der neue Brunnen | 03.10.1959

Hannoversche Denkmale | Denkmäler

Rudolf-von-Bennigsen-Denkmal

Karl Wilhelm Rudolf von Bennigsen (1824-1902) war ein liberaler deutscher Politiker. Er war Reichstagsabgeordneter und Präsident des Preußischen Abgeordnetenhauses in Berlin sowie von 1888 bis 1897 Oberpräsident der Provinz Hannover.

Am 10. Juli 1894 wurde Rudolf von Bennigsen Ehrenbürger der Stadt Hannover. Das Denkmal wurde 1907, fünf Jahre nach seinem Tod, von der Nationalliberalen Partei (NLP) am Maschpark vor dem Provinzial-Museum (heute: Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, NLMH) in Hannover errichtet. Die Einweihung fand am 3. Oktober 1907 statt. Der Architekt Otto Lüer (1865-1947) und der Bildhauer Karl Gundelach (1856-1920), beide aus Hannover schufen ein imposantes Bauwerk.

 

Rudolf v. Bennigsen-Denkmal | 16.01.1909

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Bronzeskulptur eingeschmolzen und der Rest abgebrochen. Nach Karl Wilhelm Rudolf von Bennigsen ist auch das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer des Maschsees benannt worden. In Berlin-Friedenau wurde die Bennigsenstraße und später in Hamburg-Harburg eine Straße gleichen Namens nach dem Politiker benannt.

Einweihungsfeier des Rudolf von Bennigsen-Denkmals in Hannover am 3. Oktober 1907 | 04.10.1907

Bismarcksäule (Bismarck-Denkmal)

Die Bismarck-Säule wurde mit Hilfe von Spenden aus der Studentenschaft/Burschenschaft finanziert, und in der Leinemasch, in der Verlängerung der Geibelstraße in den Jahren 1903 bis 1904 errichtet. Man gelangte nur über die Elisabeth-Brücke zur Säule. Architekt war der Lindener Alfred Sasse (1870-1937). Alfred Sasse entwarf einen 19,5 m hohen, mit dreistufigem Unterbau versehenen Aussichtsturm mit Feuerschale. Am 18. Oktober 1903 war die Grundsteinlegung. Das Gebäude konnte bis zu einer Aussichtsplattform in 16,0 m Höhe bestiegen werden. Am Turmkopf waren vier steinerne Wappen mit folgenden Motiven angebracht: Reichsadler, Stadt Hannover-Wappen, Landeswappen, Bismarck-Wappen.

Die Bismarck-Säule war jahrelang Ort patriotischer und nationalistischer Kundgebungen, insbesondere mehrfach am 18. Oktober, dem Jahrestag des Sieges über die Truppen des französischen Kaisers Napoléon Bonaparte (1769-1821) in der Völkerschlacht bei Leipzig. Vom 16. bis 19. Oktober 1813 kämpften die Truppen der Verbündeten gegen Napoléon.

 

Leinepartie mit Bismarcksäule | 18.12.1917

Am Dienstag, den 10. Mai 1933 fand durch nationalistische und nationalsozialistische Studenten die Bücherverbrennung jüdischer und angeblich undeutscher Schriftsteller an der Säule statt. Am 10. Mai 2013, 80 Jahre nach der Bücherverbrennung wurde an der Geibelbastion eine Gedenktafel enthüllt, die auf den Ort der Bücherverbrennung aufmerksam machen soll.

                         

    Verein deutscher Studenten Hannover           Bismarckdenkmal | 23.04.1927           Bismarck-Säule der Studentenschaft
                        26.04.1902                                                                                               Hannover | 19.10.1904

Die letzte Großveranstaltung fand am 24. September 1933 statt. Zur Kundgebung des “Stahlhelmbundes der Frontsoldaten zum Reichsführertreffen des Stahlhelms“, der sich am 24. September offiziell der Sturmabteilung (SA) anschloss und an dem auch der Reichskanzler Adolf Hitler (1889-1945) und der Kampfbundführer der Sturmabteilung (SA) Ernst Julius Günther Röhm (1887-1934) teilnahm, kamen 25.000 Stahlhelm- und Wehrstahlhelmführer sowie mehr als 5.000 Fahnenträger zusammen. Bei der Veranstaltung des Stahlhelmbundes sollen bis zu 150.000 Zuschauer der Parade an den Maschwiesen beigewohnt haben.

Im Mai 1935 wurde die Bismarcksäule auf Anordnung des damaligen Oberbürgermeisters Arthur Menge (1884-1965) abgetragen, da das Bauwerk nun dem Bau des Maschsees weichen musste.

Bödeker-Denkmal

Hermann Wilhelm Bödeker (1799-1875) war ein evangelischer Pastor in Hannover, der vor allem durch seine gemeinnützige Arbeit bekannt wurde. Als Sohn eines Lehrers in Osnabrück geboren, studierte Bödeker von 1817 bis 1823 Theologie in Göttingen und amtierte seit 1825 als Zweiter und seit 1839 als erster Pastor an der Marktkirche in Hannover. 1851 wurde er Senior des geistlichen Stadtministeriums (entspricht dem heutigen Superintendenten Posten). Hermann Wilhelm Bödeker begründete zahlreiche soziale Stiftungen und karitative Vereine, so auch die Kinderheilanstalt Hannover in der Ellernstraße (heute: Kinderkrankenhaus auf der Bult), das Asyl für unbemittelte alternde Jungfrauen des Mittelstandes, das spätere Schwesternhaus oder die so genannte Bödekerkrippe.

Bödekerstrasse | 11.12.1916

1848 wurde Hermann Wilhelm Bödeker Ehrenbürger Hannovers. Carl Dopmeyer (1824-1899) schuf das Denkmal Bödekers auf der Nordseite des Turms der Marktkirche. Auch der große Gemeindesaal der Marktkirche ist nach Bödeker (Bödeker-Saal) benannt, ebenso eine Straße in der Oststadt. Sein Ehrengrab befindet sich auf dem Stadtfriedhof Engesohde.

Bödeker-Denkmal | 16.08.1913

Hermann Wilhelm Bödeker hatte großes Talent, Spenden für wohltätige Zwecke zu sammeln. Dazu gründete er zum Beispiel den 1. Norddeutschen Morgenpromenadenbeförderungsverein, eine Runde wohlhabender hannoverscher Bürger, die sich regelmäßig in der Waldwirtschaft Lister Turm traf. Er agitierte auch gegen Tierquälerei (Broschüre gegen Tierquälerei, 1844) und initiierte dadurch die Gründung des Thierschutzvereins der königlichen Residenzstadt Hannover. Schließlich ließ er 15 gusseiserne sogenannte Bödeker-Engel mit Sammelbüchse herstellen, die über die ganze Stadt verteilt die Menschen zum Spenden animieren sollten. Zwei dieser Engel sind auf den Stadtfriedhöfen von Stöcken und Engesohde erhalten.

Ernst-August-Denkmal

Das Denkmal wurde seit 1855 geplant und dann 1856 in Auftrag gegeben. Der Berliner Bildhauer Christian Daniel Rauch (1777-1857) wurde mit der Arbeit betraut. Sein Entwurf wurde dann von seinem Schüler Albert Wolff (1814-1892) ausgeführt.

Die Uniform und der Kopf sind nach einem Entwurf des hannoverschen Bildhauers Heinrich Hesemann (1814–1856) gegossen worden. Das Denkmal wurde von der Bronzegießerei Bernstorff & Eichwede in Hannover gegossen. Die Kosten betrugen 11.000 Taler für Albert Wolffs Modell, 12.000 Taler für den Bronzeguss, sowie 8.400 Taler für den Granitsockel.

Ernst-August Platz | 02.02.1911

Feierlich enthüllt wurde das Denkmal am 21. September 1861. Mehr als 23.000 Festteilnehmer, davon 8.000 Teilnehmer eines Festzuges vom Waterlooplatz nahmen an der Einweihung teil. Auf dem Sockel aus Granit steht: "Dem Landesvater sein treues Volk", am Bronzefuß: „Geb. 5. Juni 1771. König 20. Juni 1837. Gest 18 Novbr 1851. Errichtet 21. September 1861“.

Ernst-August-Denkmal | 25.09.1983

Ernst-August Denkmal | 03.08.1904

Ernst August Denkmal | 31.03.1916

Wegen des U-Bahn-Baus in Hannover wurde das Denkmal 1971 vorübergehend zum Leineschloss versetzt, kehrte dann aber 1975 zurück. Es fehlt heute der gestufte Unterbau, auch steht das Denkmal nicht am alten Standort in der Fluchtlinie der Joachimstraße, sondern leicht verschoben zum Hauptbahnhof (Hbf) in Hannover-Mitte hin. Das Ernst-August-Denkmal dient vielen Hannoveranern als Treffpunkt, geläufig ist die Formulierung, man trifft sich "unterm Schwanz".

Hölty-Denkmal

Höltydenkmal | 30.11.1904

Das Denkmal wurde zur Erinnerung an den deutschen Dichter Ludwig Christoph Heinrich Hölty (1748-1776) auf dem Alten St.-Nikolai-Friedhof 1901 aufgestellt

Die Bronzefigur eines Jünglings, an einem Steinsockel mit dem Porträt lehnend wurde 1901 von Otto Lüer (1865-1947), das Porträt-Medaillon stammt von Karl Gundelach (1856-1920), geschaffen. Die genaue Lage des Grabs auf dem Friedhof ist heute unbekannt.

Die Gedenkverse stammen von Nikolaus Lenau:

"Hölty, Dein Freund der Frühling ist gekommen. Klagend irrt er im Hause, Dich zu finden.
Doch umsonst, sein klagender Ruf verhallt in einsamen Schatten."

Königinnen-Denkmal | Prinzessinnen-Denkmal

An der Kreuzung Yorck- und Hohenzollernstraße steht auf der Waldseite, auf einem kleinen Platz an der Eilenriede das Königinnen-Denkmal oder Prinzessinnen-Denkmal genannt.

Die Marmorgruppe vom venezianischen Bildhauer Valentino Casal aus dem Jahr 1910 ist eine Nachbildung der von Johann Gottfried Schadow (1764-1850) stammenden Figuren der beiden Schwestern Königin Luise von Preußen (1776-1810) und Königin Friederike von Hannover (1778-1841).

Das Denkmal ist ein Geschenk von Kaiser Wilhelm II. (1859-1941) an die Stadt. Der Kronprinz des Deutschen Reiches und Prinz von Preußen Wilhelm (1882-1951) enthüllte es als offizieller Vertreter seines Vaters am 19. Juli 1910.

Prinzessinnen-Denkmal | 10.04.1916

Das Kriegerdenkmal | Provinzial-Siegesdenkmal

Das Kriegerdenkmal, auch Provinzial-Siegesdenkmal genannt stand am Neuen Hause, am Emmichplatz, heute befindet sich dort die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Das Denkmal wurde 1884 von Herrmann Volz (1847-1941), zur Erinnerung an den deutsch-französischen Krieg von 1870/71 errichtet. Enthüllt wurde das Monument am 10. Mai 1884. Die aufwendigen Skulpturen, trauernde Hannovera, triumphierende Germania und ein Löwe wurden im Zweiten Weltkrieg, 1941 nach Hamburg zum eingeschmolzen gebracht, das Fundament wurde später abgebrochen.

Kriegerdenkmal u. Neues Haus | 17.10.1912

Weitere Kriegerdenkmal-Karten

Kriegerdenkmal | 25.02.1900

Ein Löwe des Kriegerdenkmals existiert noch, er steht seit 1949 in Bad Lippspringe. Auch Bad Lippspringe musste seinerzeit den eigenen, kleineren Löwen seines Kriegerdenkmals zur Metallspende geben. Als 1948 bekannt wurde, dass er sich im Hamburger Hafen befindet, beschloss man seinen Rücktransport. Doch in den Lagern konnte man vor lauter Löwen den eigenen nicht finden, sodass man sich entschloss, den schönsten und größten Löwen herauszusuchen. Dieser Löwe war jedoch ein Löwe des hannoverschen Kriegerdenkmals | Provinzial-Siegesdenkmals. Der zweite ist bis heute weiterhin verschollen.

Literatur- und Quellenverzeichnis:
Ich bedanke mich für die Informationen und die Recherche bei Herrn Frank Averbeck aus Bad Lippspringe.

Leibniz-Tempel

Der 1787 bis 1790 vom Hofrat Johann Daniel Ramberg (1732-1820) auf einem Hügel am Waterlooplatz errichtete Leibniz-Tempel wurde 1935 als malerischer "point de vue" in den Georgengarten versetzt. Der Tempel wurde durch private und königliche Stiftungen finanziert.

Der Rundtempel, dessen Kuppel von zwölf ionischen Säulen getragen wird, trägt die Inschrift: "Genio Leibnitii"

Der irische Bildhauer Christopher Hewetson (1739–1799) schuf die ehemals darin befindliche Leibnizbüste aus Carrara-Marmor. Das Leibniz-Denkmal; war das erste Denkmal für einen Nichtadligen in Deutschland.

Am 1. Juli 2010 kehrte eine Kopie der Büste in den Georgengarten zurück und wurde im Leibniztempel aufgestellt. Die Original-Büste steht seit 1982 im Technologie-Centrum Hannover, nachdem sie immer wieder beschmiert worden war.

 

Leibniz-Denkmal | 22.08.1919

Luther-Denkmal

Die Bronzestatue wurde 1899 von Carl Dopmeyer (1824-1899) begonnen und nach dessen Tod 1900 von Ferdinand Hartzer (1838-1906) fertiggestellt. Aufgestellt wurde die Statue an der Marktkirche, an der Turm-Südseite gegenüber dem Platz Am Markt. Ursprünglich war die Figur mit Begleitfiguren aus der hannoverschen Reformationsgeschichte versehen.

Nach dem Krieg wurde die Figur 1952 in ihrer heutigen, kleineren Form wieder aufgestellt.

Lutherdenkmal | 14.05.1904

 

Luther-Denkmal | 25.05.1911

Schillerdenkmal | Von Alten-Denkmal

Die Überlegung zur Anschaffung eines Schillerdenkmals reifte während der Schiller-Säkularfeiern 1859. Am 100. Geburtstag von Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759-1805) feierte Hannover den großen deutschen Dichter, auf dem Theaterplatz, wo eine von Ernst von Bandel (1800-1876) aufgestellte Kolossalfigur aus Gips und Leinwand aufgebaut wurde.

Schillerdenkmal | 06.08.1918

Von Alten-Denkmal | 15.03.1909

Der Bildhauer Friedrich Wilhelm Engelhard (1813-1902) wurde 1863 von der Stadt beauftragt das Schillerdenkmal zu fertigen. Mit dem Guss wurde die Hof-Bronzegießerei Bernstorff & Eichwede beauftragt, die den geplanten Tag der Aufstellung des Standbildes schon vorab im Bronzesockel festhielt, den „9ten Mai 1863“. Die Statue wurde auf dem Georgsplatz vor dem Lyzeum I. aufgestellt. An Schillers Sterbetag den 9. Mai. 1955 wurde das Denkmal entfernt und auf einem städtischen Bauhof eingelagert. Erst 1959 wurde es auf der Rückseite des Opernhauses wieder aufgestellt. 1982 wurde das Schillerdenkmal an seinem heutigen Standort, in der Georgstraße, an der Einmündung zur Schillerstraße, in der Fußgänger-Zone aufgestellt.

Von Alten-Denkmal

Das Bronzestandbild wurde 1849 vom hannoverschen Bildhauer Heinrich August Georg Kümmel (1810-1855) geschaffen und von der Bronzegießerei Bernstorff & Eichwede aus Hannover gegossen. Das Standbild des Generals Graf Carl August von Alten (1764-1840), steht heute vor dem Südflügel des niedersächsischen Hauptstaatsarchivs am Waterlooplatz. General von Alten war der einzige hannoversche Offizier, der in den Koalitionskriegen von 1792 bis 1815 einen echten britischen Kriegsverband und nicht nur die King’s German Legion - Deutsche Legion (KGL) des Königs führen durfte. Ab 1832 war er Kriegsminister, übernahm 1833 auch das Außenministerium, und war Generalinspekteur der Armee und Präsident des Kriegsgerichts.

Waldersee-Denkmal

Die Steinplastik des Bildhauers, Malers und Architekten Bernhard Hoetger (1874-1949) an der Hohenzollernstraße wurde 1916 zur Erinnerung an den hier im gegenüberliegenden Haus wohnenden Generalfeldmarschall Alfred Heinrich Karl Ludwig Graf von Waldersee (1832-1904) errichtet. Der Auftrag wurde 1914 durch Stadtdirektor Heinrich Tramm (1854-1932) erteilt. Das Denkmal wurde erst zwei Jahre später eingeweiht.

Generalfeldmarschall von Waldersee war in den Jahren 1900/01 Oberbefehlshaber der europäischen Truppen gegen den chinesischen Boxeraufstand von 1899 bis 1901.

Hohenzollernstrasse mit Villa Waldersee | 05.11.1904

 

Waldersee-Denkmal | 30.12.1915

Kurfürstin Sophie Denkmal | Trip-Denkmal

Kurfürstin Sophie Denkmal

Von 1876 bis 1878 wurde das Denkmal für die Kurfürstin Sophie, Prinzessin von der Pfalz (1630-1714), auch Sophie von Hannover genannt, nominell Herzogin zu Braunschweig und Lüneburg, Kurfürstin von Braunschweig-Lüneburg, sowie Erbprinzessin von Großbritannien, vom Bildhauer Friedrich Wilhelm Engelhard (1813-1902) erschaffen. Der Standort der marmornen Sitzfigur ist auch gleichzeitig der Sterbeort der Kurfürstin Sophie, in den Herrenhäuser Gärten.

Trip-Denkmal

Das Trip-Denkmal aus Muschelkalk wurde 1907 vom Bildhauer Georg Herting (1872-1851) für den Landschaftsarchitekten und Stadtgartendirektor der Stadt Hannover Julius Trip (1857-1907) errichtet. Es stellt Gärtner, Hirte, Quellnymphe und Flora dar. Durch starke Kriegseinwirkungen ist das Trip-Denkmal heute nur noch teilweise erhalten, es steht im Maschpark.

Kurfürstin Sophie Denkmal | 26.07.1905

Trip-Denkmal | 29.02.1916

Wotan-Denkmal

Auch die Wotan-Gruppe wurde von Friedrich Wilhelm Engelhard (1813-1902) erschaffen. 1888 vollendete er die Skulptur für den germanischen Gott Wotan in Kalkstein. Das Denkmal zeigt den germanischen Gott mit seinen beiden Wölfen. Die sehr aufwendig gestaltete Skulptur wurde 1901 in der Planckstraße hinter dem Provinzial-Museum (heute: Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, NLMH) aufgestellt. 1943 wurde das Denkmal entfernt und 1987 wieder am Standort aufgestellt.

Wotan-Gruppe am Provinzial-Museum | 08.02.1913

Wotangruppe | 25.10.1903

Ehrenmal der Prinz Albrecht Füsiliere Nr. 73 | Burckhardt-Denkmal

Das Ehrenmal für die “Gefallenen des Füsilierregiment Generalfeldmarschall Prinz Albrecht von Preußen, 1. Hannoversches, Nr. 73“ wurde 1927 vom Berliner Architekten und Architekturhistoriker Prof. Wilhelm Friedrich Seeßelberg (1861-1956) geschaffen. Professor Seeßelberg war ein ehemaliger Bataillonskommandeur des Regiments. Der Sandsteinquader wurde im Juni 1928 in der Eilenriede, nahe dem Lister Turm aufgestellt. Im Mai 2014 wurde das Denkmal für 7000,00 Euro restauriert.

Burckhardt-Denkmal

Das Burckhardt-Denkmal aus dem Jahr 1883 schuf Carl Dopmeyer (1824-1899). Der mit einem bronzenen Portraitrelief ausgestattet Stein für den Forstdirektor Heinrich Christian Burckhardt (1811-1879) wurde in der vorderen Eilenriede errichtet. Forstdirektor Burckhardt war Leiter der Forstverwaltung des Königreichs Hannover und später der preußischen Provinz Hannover. Am 7. Dezember 1879 erlitt er während der Arbeit am Schreibtisch einen Schlaganfall, an welchem er sieben Tage später verstarb. Das Burckhardt-Denkmal befindet sich noch an gleicher Stelle in der Eilenriede.

Burckhardt-Denkmal | 14.07.1902

 

 

Ehrenmal der 73er beim Listerturm

Ehrenmal der hannoverschen Königsulanen | Steinbock | Ehrenmal der 78. Reserve Division

Das Ehrenmal der hannoverschen Königsulanen (Königsulan-Reiterstandbild), auch Ulanen-Denkmal genannt, aus Bronze, des 13. Königsulanenregiments Hannover wurde 1927 vom Bildhauer und Direktor der Nordischen Kunsthochschule in Bremen Prof. Ernst Gorsemann (1886-1960) geschaffen. Das Reiterstandbild steht noch heute an gleicher Stelle, an der Bernadotte-Allee, in der Eilenriede.

Am 14. und 15. Juni 1930 trafen sich die Königsulanen zum 3. Regimentstag in Hannover. Auch am 13. und 14. Juni 1936 fand eine Wiedersehensfeier der Königsulanen in Hannover statt.

Steinbock

Der Steinbock wurde 1929 von Prof. Ernst Gorsemann geschaffen. Die Bronzeplastik am Teich in der Eilenriede, hinter der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) soll vom Reichsfeldmarschall Hermann Wilhelm Göring (1893-1946) aufgekauft und 1936 aufgestellt worden sein. Das Original wurde vermutlich im Krieg eingeschmolzen. Heute steht eine Kopie aus dem Jahr 1949 in der Eilenriede. Die Kopie ist ein Geschenk der Fritz-Behrens-Stiftung an die Stadt Hannover und wurde 1950 aufgestellt.

Ehrenmal der 78. Reserve Division

Das Ehrenmal der 78. Reserve-Division steht im Georgengarten, in der Hannover-Nordstadt. Es wurde 1930 für die Gefallenen der Division von Otto Winkelmüller errichtet. Die 78. Reserve-Division (Infanterie-Division) war ein 15.000 Mann starker Großverband der Preußischen Armee im Ersten Weltkrieg. Die Reserve-Division bestand vom 2. August 1914 bis zum 10. Januar 1919. Das Denkmal ist leider oft Ziel von politisch, motivierten Vandalismus und Zerstörung.

Denkmal der 78. Res. - Division | 25.09.1933

 

Ulanendenkmal in der Eilenriede

Steinbock in der Eilenriede | 23.12.1931

General von Rosenberg-Denkmal

Heinrich von Rosenberg (1833-1900) wurde am 1. Juni 1833 in Pudisch, in Schlesien geboren. Rosenberg absolvierte eine Ausbildung an der Reitakademie in Hannover und wurde 1866 Eskadronchef im 13. Ulanenregiment Hannover. Von 1850 bis 1880 galt er als der erfolgreichste Jagdrennreiter Deutschlands. Nach Beendigung des deutsch-französischen Krieges von 1870/71 leitete Heinrich von Rosenberg die grundlegende Reorganisation der Kavallerie. Statt auf die Kasernenausbildung legte er den reiterlichen Schwerpunkt auf Distanzritte, solide Dressur und die Springausbildung. Der hohe Ausbildungsstand der preußischen Kavallerie ist ihm zu verdanken. Im Jahr 1893 wurde er zum General ernannt. Die von Rosenberg entwickelten Lehrsätze der Reiterei prägten die Entwicklung des Pferdesports auch noch weit über seine Zeit hinaus.

General Heinrich von Rosenberg starb am 19. April 1900 in Rathenow bei Potsdam. Die Inschrift auf dem Gedenkstein, an der Pferderennbahn in Hannover-Langenhagen, an der Neuen Bult lautet: "Dem kühnen Führer im Kriege, dem Meister in Lehre und Beispiel dem General von Rosenberg die dankbare deutsche Reiterei."

General von Rosenberg-Denkmal enthüllt am 20. April 1902

 

 

Zum Sachsenross | Niedersachsenross

Sachsenross | 27.05.1901

Literatur- und Quellenverzeichnis

Andreas-Andrew Bornemann / Postkarten / Text

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Brunnen in Hannover. Wasserspiele und Brunnen in ihren Stadtteilen
Rainer Ertel, Ernst-Friedrich Roesener | Cartoon Concept Verlag Hannover | 1998
Gartenhistorische Dokumentation Beet am Reesebrunnen

Dipl.-Ing. Lidia Ludwig | GDF Hannover Media | 2007
Geschichte der Stadt Hannover II | Dr. Klaus Mlynek, Dr. Waldemar R. Röhrbein | Schlütersche Verlag | 1994
Hannover, Die Grosstadt im Grünen | Fr. Stadelmann | Verkehrs-Verein Hannover e.V., Hannover | 1927
Hannover, Kunst-Lexikon und Kultur-Lexikon | Helmut Knocke, Hugo Thielen | Schäfer Verlag Hannover | 1994
Stadtarchiv Hannover
Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart | Dr. Klaus Mlynek, Dr. Waldemar R. Röhrbein | Schlütersche GmbH & Co. KG Verlag und Druckerei | 2009
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