Postkarten-Archiv | Andreas-Andrew Bornemann | Hannover-Linden | 2002-2017
Billie Dove
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Billie Dove (1913-1997)

Billie Dove, eigentlich Lillian Bohny wurde am 14. Mai 1913 in New York City/USA geboren.

Billie Dove, die Tochter der Schweizer Immigranten Charles und Bertha Bohny wurde 1913 in New York City geboren.

1917 begann sie eine Laufbahn als Follies-Girl in der von Florenz Ziegfeld (1869-1932) gegründeten Ziegfeld-Follies-Revue, doch ihr Augenmerk war schon früh auf den Film gerichtet. 1921 konnte Billie Dove erstmals eine Rolle im Film Get-Rich-Quick Wallingford (1921) übernehmen. Als sie 1923 im Film Seemannslos (1923) neben Lon Chaney (1883-1930) spielte, heiratete sie den Regisseur Irvin Willat (1890-1976) noch im gleichen Jahr. Sie spielte in weiteren Filmen ihres Mannes die Hauptrolle, so in The Wanderer of the Wasteland (1924), The Air Mail (1925) und The Ancient Highway (1925).

Als Douglas Fairbanks sr. (1883-1939) ihr die Rolle in seinem Film Der schwarze Pirat (1926) anbot, war dies der große Durchbruch für Billie Dove. Über Nacht wurde sie zum internationalen Star, der bis zu 35.000 Briefe monatlich von Fans erhielt. Man nannte sie The American Beauty.

In den nächsten Jahren spielte sie weiterhin erfolgreich in Stummfilmen wie The Marriage Clause (1926), Sensation Seekers (1927) - beide von der Regisseurin Lois Weber (1881-1939) inszeniert - und in Adoration (1928).

Ross verlag 4092/1

1927 lernte sie den jungen Howard Hughes (1905-1976) kennen. Dieser bot ihrem Ehemann 325.000 $ an, damit er sich scheiden ließ. Danach kaufte er ihren Vertrag bei der First National Exhibitor's Circuit (Zusammenschluss 26 regionaler Verleihfirmen) und nahm Billie Dove bei seiner Firma Caddo Pictures Company unter Vertrag. Doch die Filme The Age of Love (1931) und Cock of the Air (1932) kamen beim Publikum nicht an. Obwohl Billie Dove neben diesen Fehlschlägen erfolgreiche Tonfilme wie Her Private Life (1929), The Painted Angel (1929), A Notorious Affair (1930) und The Lady Who Dared (1931) machte, entschloss sie sich 1932, nach dem Film Blondie of the Follies (1932), ihre Karriere zu beenden und zog sich aus dem Filmgeschäft zurück. Abgesehen von einem kurzen Auftritt in König von Hawaii (1963), kam sie nie ins Kino zurück.

Billie Dove heiratete 1933 Robert Kenaston (?-1973), mit dem sie zwei Kinder hatte. Am 31. Dezember 1997 starb Billie Dove im Motion Picture & Television Country House and Hospital in Woodland Hills, Kalifornien an einer Lungenentzündung im Alter von 94 Jahren. Sie wurde mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame in Los Angeles geehrt.

Filmografie (Auswahl | Fettdruck = im Archiv)

  • 1921: Get-Rich-Quick Wallingford
  • 1922: Polly of the Follies
  • 1922: Beyond the Rainbow
  • 1922: Youth to Youth
  • 1923: Madness of Youth
  • 1923: Soft Boiled
  • 1923: The Lone Star Ranger
  • 1923: The Thrill Chaser
  • 1924: On Time
  • 1924: Try and Get It
  • 1924: Yankee Madness
  • 1924: The Roughneck
  • 1925: The Light of Western Stars
  • 1925: Wild Horse Mesa
  • 1925: The Lucky Horseshoe
  • 1925: The Fighting Heart
  • 1925: Folly of Vanity
  • 1926: Kid Boots
  • 1926: The Lone Wolf Returns
  • 1927: An Affair of the Follies
  • 1927: The Tender Hour
  • 1927: The Love Mart
  • 1928: The Heart of a Follies Girl
  • 1928: Yellow Lily
  • 1929: Careers
  • 1929: The Man and the Moment
  • 1930: The Other Tomorrow
  • 1930: Sweethearts and Wives
  • 1930: One Night at Susie's

Portrait und Szenenkarten

           

                 Ross Verlag 3137/3                             Ross Verlag 4726/3

Literatur- und Quellenverzeichnis

Andreas-Andrew Bornemann / Postkarten / Text

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