Alphons Fryland (1888-1953)
Alphons Fryland (auch Alfons Fryland), eigentlich Alphons Fritsch wurde am 1. Mai 1888 in Wien/Österreich geboren. Alphons Fryland verbrachte seine Kindheit in Schlesien und besuchte dann die Exportakademie Wien. Ab 1914 betrieb er Musikstudien in Graz, München und Paris. Nach einer Schauspielerausbildung bei Karl Peppler diente er während des Ersten Weltkrieges bis 1919 als Reserveoffizier beim 10. Dragonerregiment. In diesem Jahr engagierte ihn Regisseur Fritz Freisler (1881-1955) als Hauptdarsteller für den Film Jagd nach dem Glück (1919), bei der Wiener Sascha-Film. Seitdem wirkte Alphons Fryland in Haupt- und wichtigen Nebenrollen in vielen deutschen und österreichischen Filmen der 1920er Jahre mit und erfreute sich zeitweise beträchtlicher Popularität. Im Jahr 1932 trat er der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) bei. Weil er, wie er in einem Schriftwechsel behauptete, von dem jüdischen Produzenten Alfred Zeisler (1892-1985) bei der Rollenvergabe benachteiligt worden war. Der aufkommende Tonfilm beendete seine Filmkarriere, lediglich für Der Bergführer (1933) und Johannisnacht (1933) stand er nochmals vor der Kamera. Alphons Fryland zog sich nach Graz zurück. Hier nannte er sich wieder Alphons Fritsch und war im Landratsamt tätig. Er starb am 29. November 1953 in Graz/Österreich.
Filmografie (Auswahl | Fettdruck = im Archiv)
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Literatur- und Quellenverzeichnis
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Andreas-Andrew Bornemann / Postkarte / Text Wer etwas zu berichten oder zu berichtigen hat kann
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